Klein von der Größe, groß im Erlebnis: Das ist Malta. Dieser sonnige Inselstaat im Mittelmeer verbindet jahrhundertealte Kultur mit atemberaubender Natur. Von der barocken Pracht Vallettas bis zu geheimnisvollen Tempelruinen, von schroffen Klippen bis zu goldgelben Stränden – überall wartet ein neues Highlight auf dich. Das Land besteht aus drei Inseln: Die größte heißt ebenfalls Malta, die zweite Insel ist Gozo und die dritte liegt dazwischen – Comino. Miete dir ein Auto und mach einen Roadtrip vorbei an mittelalterlichen Städten, archäologischen Stätten, imposanten Kirchen, spektakulären Klippen und kleinen Stränden an herrlichen Buchten.
Die Inseln liegen mitten im Mittelmeer, direkt südlich von Sizilien, und bieten eine herrliche Kombination aus entspannten Strandtagen, Kultur im Landesinneren und aktiven Wassersportarten an der Küste. Wälder, Flüsse oder Seen gibt es dort zwar nicht, aber Malta hat dennoch spektakuläre Naturwunder zu bieten. Die Städte verbinden jahrhundertealte Sehenswürdigkeiten mit einer lebhaften Cafészene. All das kannst du ganz in deinem eigenen Tempo entdecken, wenn du dir auf Malta ein Auto mietest.
Die Hauptinsel gilt als Party-Reiseziel, aber das trifft sicher nicht auf ganz Malta zu. Nachtclubs findest du vor allem in St. Julian’s, und in den Sommermonaten gibt es im Landesinneren einige Open-Air-Clubs. Wer Ruhe sucht, kann den Partytourismus leicht meiden.
Maltas charmante Hauptstadt Valletta ist die kleinste Hauptstadt Europas, sowohl was die Einwohnerzahl als auch die Fläche angeht. Aber genau wie auf dem Rest des Archipels gilt auch hier: Auf kleinem Raum gibt es unglaublich viel zu sehen. Es ist ein wahres Freilichtmuseum mit barocken Palästen, historischen Denkmälern, malerischen Gassen und atemberaubenden Ausblicken auf das Mittelmeer.
Von außen wirkt die St. John’s Co-Cathedral etwas schlicht, aber sobald du drinnen bist, stößt du von einer Überraschung in die nächste. Das Innere ist reich mit Fresken und Skulpturen verziert, wobei das berühmte Gemälde „Die Enthauptung Johannes des Täufers“ von Caravaggio das Prunkstück darstellt.
Der Großmeisterpalast beherbergt den Präsidenten und das Parlament und ist daher nur eingeschränkt zugänglich. Besonders beeindruckend ist die Sammlung von Rüstungen, Schwertern und Kanonen des Malteserordens. Die ehemaligen Privatgärten der Ritter, die Barrakka-Gärten, sind heute öffentlich zugänglich und bieten einen herrlichen Blick über den Hafen und die Drei Städte. Jeden Tag (außer sonntags) werden um 12:00 und 16:00 Uhr die Kanonen vom Kai aus abgefeuert.
An der Nordostspitze von Valletta liegt das imposante Fort Saint Elmo. Es wurde im 16. Jahrhundert erbaut, um Angriffen der Osmanen standzuhalten, spielte aber auch später noch eine Rolle in verschiedenen Schlachten, zuletzt im Zweiten Weltkrieg.
Von den Barrakka-Gärten aus siehst du auf der anderen Seite drei historische Städtchen liegen: Birgu, Senglea und Cospicua. Du erreichst sie ganz einfach mit der Fähre oder dem Wassertaxi, aber auch mit dem Auto (es gibt Parkplätze direkt vor dem Eingang zu den Halbinseln).
Diese Festungsstädte mit ihren engen Gassen, imposanten Festungen und dem Inquisitorenpalast bieten einen wunderbaren Einblick in die maltesische Geschichte. Besonders empfehlenswert sind Fort Saint Angelo, die charmanten Gassen von Birgu und die Aussicht vom Gardjola-Garten in Senglea. Bei diesem Garten gibt es außerdem einen großen Parkplatz.
Das Fischerdorf Marsaskala liegt wunderschön in einer Bucht an der Ostküste Maltas. Besonders abends ist ein Spaziergang auf der Promenade entlang der Bucht sehr zu empfehlen. Südlich des Dorfes befindet sich ein kleiner Sandstrand, der St. Thomas Beach, der ganz flach ins Meer abfällt und daher perfekt für kleine Kinder ist.
Etwas weiter kannst du einen Spaziergang entlang malerischer Kalksteinfelsen machen, dessen Höhepunkt das Munxar Window ist. Entlang dieser Küste findest du weitere natürliche Brücken, Tunnel, Wasserbecken und bizarre Felsformationen, unter anderem rund um die Bucht Il-Ħofra ż-Żgħira.
Einer der bekanntesten Orte an der Ostküste ist St. Peter’s Pool: eine felsige Bucht mit weißen Klippen und türkisfarbenem Wasser. Perfekt zum Schwimmen und zum Springen von den Klippen. In der Hochsaison ist es dort allerdings extrem voll, und selbst in der Nebensaison bist du dort selten allein.
Mit einem Mietwagen kannst du ganz einfach die Küste entlangfahren und ruhigere Alternativen suchen. Sehr zu empfehlen ist Il-Kalanka, eine natürliche Bucht, die etwas weiter südlich liegt.
Marsaxlokk ist eines der schönsten Fischerdörfer Maltas. In der Bucht schaukeln bunte Fischerboote, die „Luzzu“, die in leuchtenden Gelb-, Rot-, Grün- und Blautönen gestrichen sind. Am Bug ist oft das Auge des Horus zu sehen, das den Fischern auf See Schutz bietet.
Sonntags findet ein großer Markt statt, auf dem du neben Fisch auch allerlei lokale Spezialitäten findest. Entlang der Promenade reihen sich unzählige Restaurants mit frisch gefangenem Fisch und Meeresfrüchten – ideal für ein entspanntes Mittagessen mit Meerblick.
Gleich südlich des Flughafens liegt der kleine Hafen von Wied iż-Żurrieq, der vor allem für Bootsausflüge zur berühmten Blauen Grotte bekannt ist. Genau genommen handelt es sich nicht um eine einzige Grotte, sondern um eine Reihe von Meereshöhlen, von denen die größte den Namen „Blaue Grotte“ trägt. Das Wasser dort ist kristallklar und tiefblau, was für spektakuläre Farben sorgt.
Wer lieber nicht aufs Wasser geht, kann oberhalb der Grotte einen kostenlosen Aussichtspunkt mit fantastischem Panorama besuchen. Es lohnt sich, früh am Tag hierherzukommen, damit du die Aussicht in relativer Ruhe genießen kannst.
Nur einen Steinwurf von der Blauen Grotte entfernt liegen die Tempelanlagen Ħaġar Qim und Mnajdra. Diese Megalithbauten gehören zu den ältesten freistehenden Bauwerken der Welt und sind ein eindrucksvolles Zeugnis der maltesischen Vorgeschichte.
Sie wurden vor gut fünftausend Jahren aus riesigen Kalksteinblöcken erbaut, von denen manche bis zu fünf Meter hoch und zwanzig Tonnen schwer sind. Vermutlich dienten sie religiösen Ritualen, Opferungen und Sonnenbeobachtungen. Beide Komplexe sind heute zum Schutz vor Wind und Wetter überdacht – nicht besonders schön, aber durchaus verständlich.
Maltas berühmteste archäologische Stätte ist das Ħal-Saflieni-Hypogeum in Paola. Es ist eine einzigartige archäologische Stätte: ein unterirdischer Tempel und eine Nekropole, die etwa sechstausend Jahre alt ist. Die Gänge und Kammern sind in den Fels gehauen und dienten sowohl religiösen als auch Bestattungszwecken.
Da die Stätte äußerst empfindlich ist, wird täglich nur eine begrenzte Anzahl von Besuchern zugelassen. Tickets musst du daher schon weit im Voraus reservieren, sogar in der Nebensaison. Rechne damit, mindestens zwei Monate im Voraus zu reservieren.
Auf deinem Roadtrip durch Malta darfst du Rabat auf keinen Fall verpassen. Die Stadt hat wunderschöne alte Häuser mit bunten Holz-Erkern, enge Gassen, in denen man sich herrlich verlaufen kann, und ausgezeichnete Restaurants.
Im Zentrum steht die St .-Paulus-Kirche, die im 14. Jahrhundert über der Höhle erbaut wurde, in der sich der Apostel Paulus der Überlieferung zufolge nach einem Schiffbruch vor Malta versteckt hielt. Diese Katakomben des Heiligen Paulus wurden von den Römern als Begräbnisstätte angelegt, die damals noch etwas außerhalb der Stadt lag.
Nicht weit davon entfernt findest du die Katakomben der Heiligen Agatha unter einer gleichnamigen Kirche. Diese unterirdischen Gänge wurden von frühen Christen genutzt, die sich vor der Verfolgung versteckten.
Das vollständig von einer Stadtmauer umgebene Mdina ist die ehemalige Hauptstadt Maltas und viel älter als Valletta. Du musst deinen Mietwagen außerhalb der Stadtmauern parken, da in der Altstadt kein motorisierter Verkehr erlaubt ist. Mdina trägt deshalb den Spitznamen „die stille Stadt“. Direkt vor dem Stadttor gibt es einen Parkplatz, aber du kannst auch vom Zentrum von Rabat aus zu Fuß nach Mdina gehen, da die beiden Städte direkt aneinandergrenzen.
Fans der Fernsehserie „Game of Thrones“ erkennen das Stadttor sofort wieder. Sobald du drinnen bist, versetzen dich die verwinkelten Gassen zurück ins Mittelalter – als würdest du über ein Filmset laufen, aber das hier ist echt. Zu den Höhepunkten zählen die St. Paul’s Cathedral, eine Barockkirche mit wunderschönen Deckenmalereien und einem Marmoraltar, sowie der Palazzo Falson, ein Adelshaus aus dem 13. Jahrhundert voller Gemälde und historischer Objekte. Auch die Casa Gourgion, die wie ein Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert eingerichtet ist, ist einen Besuch wert.
Von den Stadtmauern aus genießt du einen Panoramablick über ganz Malta. Komm früh morgens oder später am Abend vorbei, um die Ruhe ohne Tagesausflügler zu genießen.
Eines der beeindruckendsten Gebäude Maltas steht in der kleinen Stadt Mosta: die Rotunda. Diese neoklassizistische Kirche thront mit ihrer riesigen Kuppel – der viertgrößten der Welt – über der Stadt. Bei einer Führung kannst du den Balkon der Kuppel betreten, von wo aus du einen spektakulären Blick auf das Innere hast.
Die Kirche wurde während des Zweiten Weltkriegs weltberühmt, als eine Fliegerbombe durch das Dach fiel, während sich Hunderte von Menschen im Inneren befanden. Das Projektil explodierte nicht – ein Ereignis, das als „das Wunder von Mosta“ bekannt ist.
Von Rabat aus sind es nur zehn Minuten Fahrt zu den höchsten Klippen Maltas: den Dingli Cliffs. Sie ragen etwa 250 Meter über das Meer empor und sind der perfekte Ort, um einen spektakulären Sonnenuntergang zu erleben. Gegen Abend färben sich die Felsen goldgelb und orange.
Hier kannst du wunderschöne Spaziergänge machen, aber sei vorsichtig und halte dich vom Abgrund fern, besonders wenn es stark weht. Auf den vielen Bänken kannst du dich entspannen und den Panoramablick auf das Mittelmeer genießen.
Speziell für den Film „Popeye“ aus dem Jahr 1980 wurde auf Malta ein kleines Dorf gebaut. Diese farbenfrohe Filmkulisse mit Holzhäuschen ist heute ein kleiner Freizeitpark, komplett mit Fotospots, Animationen, Wasserspaß und Maskottchen. Außerdem kannst du dort einen Blick hinter die Kulissen werfen. Für Filmfans und Familien ist es ein toller Ausflug, aber du kannst dich auch einfach mit dem Ausblick von den Klippen auf der anderen Seite begnügen.
An der äußersten Nordwestspitze der Insel Malta findest du eine wirklich beeindruckende Felsspalte. Du kannst deinen Mietwagen nur fünf Gehminuten von diesem magischen Ort entfernt parken. Es gibt fantastische Möglichkeiten zum Schnorcheln und Tauchen, aber du kannst das blaue Wasser auch einfach von oben betrachten. Echte Draufgänger springen von der Klippe ins Wasser – aber stell sicher, dass jemand anderes in der nahegelegenen Little Armier Bay ein Boot gemietet hat, um dich wieder aus dem Wasser zu holen!
Ganz in der Nähe der Coral Lagoon kannst du von Cirkewwa aus in 25 Minuten mit der Fähre nach Mġarr auf der kleineren Insel Gozo übersetzen. Dein Mietwagen darf mit auf diese Fähre und der Preis ist sehr günstig. Gozo ist eine idyllische Insel mit beeindruckenden Klippen, ruhigen Stränden und charmanten Dörfern.
Victoria (auch Rabat genannt) ist die Hauptstadt von Gozo, wo die imposante Zitadelle die Skyline dominiert. Auf der Westseite der Festung kannst du dein Auto parken. Ein Teil der Stadt wurde wunderschön restauriert, ein anderer Teil besteht noch aus Ruinen – die mindestens genauso spannend zu erkunden sind. Die barocke Kathedrale hat ein reich verziertes Interieur. Im Archäologischen Museum kannst du in die reiche Geschichte der Insel eintauchen, von der Vorgeschichte bis zur Frühen Neuzeit.
Gozo ist viel fruchtbarer als die größere Insel Malta. Das merkst du auf dem täglichen Markt auf dem Unabhängigkeitsplatz (Pjazza Indipendenza), wo jede Menge frische Produkte aus der Region verkauft werden.
An der Nordküste von Gozo findest du den berühmtesten Aussichtspunkt der Insel, die Tal-Mixta-Höhle. Wenn du mit dem Mietwagen von Nadur aus dorthin fährst, siehst du am Straßenrand ein Schild, das den Parkplatz anzeigt. Von hier aus ist es nur ein kurzer Fußweg bis zum Eingang.
Über eine Treppe steigst du hinab zur Hauptgrotte, die einen märchenhaften Blick auf die Ramla Bay mit ihrem roten Sandstrand bietet. Dort kann es voll sein, aber es gibt eine Alternative: Durch eine kleine Öffnung auf der rechten Seite kletterst du nach draußen und gelangst zu einem viel ruhigeren Aussichtspunkt, der genauso schön und oft ganz menschenleer ist.
Das wohl bekannteste Fotomotiv von Gozo sind die Salzpfannen an der Nordküste. Unmittelbar westlich der Bucht von Xwenji liegen die ersten, aber wenn du mit deinem Mietwagen etwas weiterfährst (die Küstenstraße ist hier asphaltiert), kommst du zu Salzpfannen, die bereits in der Römerzeit in verschiedenen Formen angelegt wurden.
Die Salzpfannen sind immer noch in Betrieb: Meerwasser wird darin gesammelt und nach der Verdunstung bleibt Salz zurück. Das Salz wird zwischen Mitte Mai und Anfang September geerntet. Manchmal sieht man Fotos von Leuten, die über die kleinen Deiche zwischen den Salzpfannen laufen, aber mach das hier bloß nicht, denn das ist strengstens verboten.
An der Nordküste von Gozo gibt es noch viele weitere schöne Ecken, zum Beispiel die „Sandwellen“ nördlich des Dorfes Żebbuġ. Es ist eine ungewöhnliche Landschaft aus überhängenden Felsen, die wie eine in der Zeit erstarrte Welle aussehen. Von hier aus hast du auch einen herrlichen Blick auf die Klippen im Westen.
Nicht weit von den „Sandwellen“ entfernt findest du Wied il-Mielaħ. Nachdem das Azure Window 2017 eingestürzt ist, soll dieser fensterförmige Felsbogen als Ersatz für seinen berühmteren Bruder dienen. Vom Landesinneren aus kannst du ziemlich nah an diesen Felsen herankommen, die holprige Küstenstraße solltest du mit deinem Mietwagen aber lieber meiden. Am Ende gibt es einen (kleinen) Parkplatz – wenn du einen Platz finden willst, solltest du früh am Morgen hierherfahren.
Du kannst dich von dem Felsen gegenüber abseilen. Die ganze Insel Gozo ist ein Hotspot für Kletterer, mit Dutzenden von Kletterwänden sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene.
An römisch-katholischen Kirchen mangelt es auf den Inseln nicht, aber die Basilika Ta’Pinu ist etwas Besonderes, denn sie steht mitten im Nirgendwo, östlich des Dorfes Għarb. Und warum gerade dort? Weil hier früher eine verfallene kleine Kapelle stand, in der fromme Gläubige Stimmen hörten und beschlossen, eine größere Kirche zu bauen. Der Ort ist so heilig, dass bereits drei Päpste ihn besucht haben. Die heutige Kirche wurde zu Beginn des letzten Jahrhunderts im neoromanischen Stil erbaut.
Die Südostküste von Gozo, rund um die Ħondoq Bay, ist übersät mit unzähligen Höhlen, von denen manche offenbar nicht einmal einen Namen haben. Es macht Spaß, sich ein Kajak zu mieten und sie zu erkunden. An Tagen, an denen das Meer ruhig ist, kannst du in schmale Eingänge hineinfahren, hinter denen sich manchmal riesige Kalksteinhöhlen verbergen.
An der Westküste von Gozo gibt es natürlich viele Orte, an denen du den Sonnenuntergang bewundern kannst, aber auch an der Südküste gibt es einen solchen Ort. Von den fast senkrechten Klippen von Ta’ Ċenċ aus blickst du nämlich nach Westen. Diese steile Felswand ist sehr beeindruckend, besonders wenn die späte Nachmittagssonne darauf scheint. Vom Parkplatz aus sind es gut zehn Minuten zu Fuß, aber es ist ein einfacher, ebener Weg. Ein perfekter Ort für ein Picknick, aber komm bei starkem Wind nicht zu nah an den Rand der Klippe!
Comino ist die kleinste bewohnte Insel Maltas. Sie hat eine Fläche von 3,5 km² und nur eine Handvoll ständiger Einwohner. Comino ist bekannt für seine atemberaubenden Buchten, spektakulären Felsformationen und sein kristallklares Wasser – ein Paradies für Schnorchler, Taucher und Naturliebhaber. Für einen Besuch dieser kleinen Insel solltest du den Mietwagen stehen lassen.
Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist die Blue Lagoon, zwischen der Hauptinsel und dem noch kleineren Cominotto. Das klare Wasser ist dort sehr flach, wodurch es eine bezaubernde türkise Farbe annimmt und du bis auf den Grund sehen kannst. Es ist wunderschön, aber dadurch auch einer der touristischsten Orte auf ganz Malta. Wenn du den Andrang vermeiden willst, musst du sehr früh aufstehen. In den Sommermonaten macht es eigentlich keinen Spaß mehr, so viele Boote, die dort herumfahren, dazu noch Hunderte von Tagesausflüglern, die mit der Fähre ankommen.
Wenn du den Menschenmassen an der Blue Lagoon entfliehen möchtest, gibt es an der Nordküste von Comino zwei Buchten, die viel weniger besucht sind. Die Bucht Santa Marija hat einen Sandstrand mit ruhigem Wasser, und nur einen kurzen Fußweg von diesem Strand entfernt siehst du bizarre Felsbögen. Die Bucht San Niklaw liegt etwas abgelegener, ist ebenfalls wunderschön und wird noch seltener besucht. Die Küste von Comino ist voller Höhlen und Felsformationen – perfekt zum Kajakfahren oder für Bootsausflüge.
Genau wie auf den anderen Inseln gibt es auch auf Comino einen Wehrturm: Torri ta’ Santa Marija. Dieser robuste, quadratische Turm aus dem frühen 17. Jahrhundert diente vor allem als Gefängnis für Ritter, die sich danebenbenommen hatten. Sie hatten hier die Aufgabe, Piraten abzuschrecken. Wenn die Flagge oben weht, kannst du diese Festung besichtigen und hast vom Dach aus eine schöne Aussicht.
Mit mehr als dreitausend Sonnenstunden pro Jahr ist Malta eines der sonnigsten Länder Europas! Und dazu gibt es dort noch wunderschöne Strände und felsige Buchten am kristallklaren Mittelmeer. Ein ideales Reiseziel für einen Strandurlaub! Wenn du dir ein Auto mietest, kannst du jeden Tag einen anderen Strand erkunden.
Die Blue Lagoon und die Buchten an der Nordküste der kleinsten Insel Comino haben wir oben bereits erwähnt. Deshalb geben wir dir hier nur Tipps für die besten Strände auf der Hauptinsel Malta und der kleineren Insel Gozo.
Im Nordwesten der Hauptinsel gibt es mehrere beliebte Sandstrände. Der bekannteste ist Golden Bay, gefolgt vom etwas weniger überlaufenen Għajn Tuffieħa (Riviera Beach) und dem Ġnejna Beach. Letzterer ist eine tolle Wahl für alle, die Kajak fahren wollen. Ganz in der Nähe der Landzunge findest du die spektakuläre Meereshöhle Ta’ Marija. An der Nordküste, in der Nähe des Städtchens Mellieħa, liegt der lange und beliebte Sandstrand Għadira Bay. Auf der anderen Seite des Städtchens findest du eine abgelegene Bucht mit kaum Touristen: den Imġiebaħ Beach. An der Küste der nördlichsten Spitze der Hauptinsel Malta gibt es weniger frequentierte Strände wie die Armier Bay und die Paradise Bay. Ein sehr schöner Felsstrand ist Il-Kalanka an der Südostküste, ganz in der Nähe des bekannteren und im Sommer überfüllten St. Peter’s Pool.
Ramla Bay an der Nordostküste von Gozo wird oft als der schönste Strand aller maltesischen Inseln bezeichnet. Dieser Strand ist für seinen roten Sand bekannt und fällt ganz flach ins Wasser ab, wodurch er ideal für kleine Kinder ist. Ein weiterer fantastischer Strand auf Gozo ist Ħondoq ir-Rummien, eine kleine Sandbucht im Südosten. Auch hier sind Wassersportarten wie Kajakfahren, Parasailing, Jetski und Stand-up-Paddling sehr beliebt. Du erreichst diesen Ort über eine schmale Straße, die zu einem kleinen Parkplatz hinunterführt. Ganz besonders ist Wied Il-Għasri, eine tiefe Schlucht mit unglaublich türkisfarbenem Wasser. Die weißen, steilen Kalksteinfelsen zu beiden Seiten sind mit grünen Sträuchern bewachsen, und dazwischen liegt ein kleiner Kieselstrand. Auch der Kieselstrand in der tiefen Bucht Mġarr ix-Xini wird kaum besucht, ist aber wunderschön. Die Bucht eignet sich perfekt zum Tauchen und Schnorcheln.
Malta gilt als eines der besten Tauchziele Europas. Es gibt eine große Auswahl an Tauchplätzen, von Riffen und beeindruckenden Meereshöhlen bis hin zu historischen Schiffswracks. Dank des klaren Wassers beträgt die Sicht oft mehr als dreißig Meter, vor allem im Sommer, wenn das Meer ruhig ist. Wir können hier nur einige der vielen Tauchplätze nennen.
Das „Inland Sea“ im Westen von Gozo ist ein etwas übertriebener Name. Eigentlich handelt es sich um einen kleinen See, der über einen hundert Meter langen Tunnel durch die Klippe mit dem offenen Meer verbunden ist. Ganz in der Nähe liegt das Blue Hole, einer der beliebtesten Tauchplätze. Wenn du gerne farbenfrohe Meereslebewesen beobachtest, ist Anchor Reef eine Top-Wahl, während Ras il Ħobż an der Südküste dramatische Abgründe und coole Felsformationen bietet.
Nicht weit davon entfernt liegt das Wrack der MV Karwela, ein ehemaliges Passagierschiff, das absichtlich als künstliches Riff versenkt wurde. Das Wrack liegt in vierzig Metern Tiefe und ist für erfahrene Taucher zugänglich. Besonders beeindruckend ist die lange Schiffstreppe, die wunderschön mit Meereslebewesen bewachsen ist. Rund um die maltesischen Inseln liegen noch etwa zehn weitere Schiffswracks, außerdem die Überreste eines Bomberflugzeugs und auf dem Meeresboden steht sogar ein Jeep. Die Cathedral Cave und die Billinghurst Cave sind wunderschöne Meereshöhlen, die nahe beieinander an der Nordküste von Gozo liegen. Hier tauchen nur fortgeschrittene Taucher hinab, da die Höhlen nur tief unter Wasser zugänglich sind.
Malta hat das ganze Jahr über ein mildes, mediterranes Klima, aber in den Sommermonaten ist auf den Inseln sehr viel los. Die besten Monate für einen Roadtrip sind daher der Frühling (April/Mai) und der Herbst (Ende September/Oktober/Anfang November). Wenn dir ein bisschen Wind nichts ausmacht, ist der Winter eine tolle Zeit für einen Besuch auf Malta – zwar nicht zum Schwimmen, aber dafür für lange Spaziergänge durch die wunderschöne Natur.
Das Straßennetz auf Malta und Gozo ist im Allgemeinen gut gepflegt, aber außerhalb der städtischen Gebiete können die Straßen sehr schmal sein. Die Strecke zu abgelegenen Orten kann holprig sein, und achte auch auf Schlaglöcher im Asphalt. Wegen dieser schmalen Straßen solltest du am besten ein kleines Auto mieten, wobei diese Wahl natürlich auch davon abhängt, mit wie vielen Leuten du unterwegs bist.
Auf Malta fährt man links, und wenn du das nicht gewohnt bist, ist es zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, aber du gewöhnst dich schneller daran, als du denkst. Apropos Schalten: Damit du dir darüber keine Gedanken mehr machen musst, kannst du in Erwägung ziehen, ein Elektroauto zu mieten.
Malta und Gozo sind kleine Inseln, daher sind die Entfernungen nicht groß, aber wir empfehlen dir trotzdem, für deinen Urlaub ein Auto zu mieten. Es gibt zwar öffentliche Verkehrsmittel auf der Insel, aber viele Busse fahren nur einmal pro Stunde und es gibt zahlreiche Haltestellen. Daher dauert es sehr lange, mit dem Bus von einem Ort zum anderen zu gelangen. Zeit, die du lieber damit verbringst, all das Schöne zu entdecken, was Malta zu bieten hat. Ein Mietwagen gibt dir die ultimative Freiheit, alle Ecken und Winkel dieses kulturreichen Landes zu erkunden.
Wir empfehlen dir, einen Mietwagen rechtzeitig im Voraus zu reservieren. Vergleiche auf unserer Website in aller Ruhe die Angebote verschiedener Vermieter auf Malta und triff deine Wahl, damit du sicher sein kannst, dass der für dich passende Mietwagen bei deiner Ankunft bereitsteht. Für völlig sorgenfreies Fahren auf Malta wählst du einen Mietwagen mit unserem „Rundum-sorglos“-Label. Dabei sind die notwendigen Versicherungen enthalten und deine Selbstbeteiligung ist abgedeckt!
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