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3. August 2026

Die 15 schönsten Sehenswürdigkeiten auf Zakynthos

Willst du auf Zakynthos so viel wie möglich sehen? Dann miete dir ein Auto!

Zakynthos ist die südlichste der Inseln im Ionischen Meer, vor der Westküste des griechischen Festlands. Genau wie die anderen ionischen Inseln (Korfu, Lefkada, Ithaka, Kefalonia und Paxos) ist Zakynthos sehr grün, was einen wunderschönen Kontrast zum azurblauen Wasser des umliegenden Meeres und den perlweißen Stränden bildet. Vor allem an der Südküste findest du viele Touristenresorts. Aber es macht gerade so viel Spaß, nicht nur am Strand zu liegen, sondern auch andere Sehenswürdigkeiten von Zakynthos zu entdecken.

Zakynthos.
(Foto: https://unsplash.com/@year1)

Die Insel stand über drei Jahrhunderte lang unter venezianischer Herrschaft, und die Venezianer gaben Zakynthos den Beinamen „Il Fiori di Levante“, also die Blume des Ostens. Im bergigen Hinterland tauchst du in eine völlig andere Welt ein als in den manchmal überfüllten Badeorten. Du solltest dir unbedingt ein Auto mieten, um durch die wunderschöne Natur zu authentischen griechischen Dörfern und zu malerischen Felsbuchten zu fahren, denn mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommst du bei weitem nicht überall hin. Außerdem kannst du mit einem Mietwagen auf Zakynthos deine Route ganz nach deinen Wünschen gestalten. Im Folgenden geben wir dir Tipps für die schönsten Orte und Sehenswürdigkeiten auf Zakynthos.

Zakynthos-Stadt

Die Hauptstadt von Zakynthos wird oft Zante genannt (was der italienische Name ist) oder auch Chora, was einfach „die Stadt“ bedeutet. Von den Gebäuden aus der venezianischen Zeit ist so gut wie nichts mehr übrig, da die Stadt durch ein Erdbeben im Jahr 1953 fast vollständig zerstört wurde. Trotzdem ist Zante sehr gemütlich, mit Arkaden entlang der Gassen, die dich vor der prallen Sonne schützen. Die Stadt liegt wunderschön an einer Bucht im Südosten der Insel. Abends schlendern viele Einwohner über die Promenade am Wasser entlang oder über den weitläufigen Solomos-Platz. An diesem Platz steht eines der wenigen erhaltenen alten Gebäude der Stadt, die kleine Kirche Agios Nikolaos Molos aus dem 16. Jahrhundert. Auch die Überreste der Burg auf einem Hügel westlich der Stadt stammen aus der venezianischen Zeit. Leider sind nur noch die Außenmauern und das Haupttor erhalten. Auf diesem Tor siehst du eine Darstellung des Löwen von Sankt Markus, dem Symbol Venedigs.

Blick auf die Stadt Zakynthos vom hochgelegenen Stadtteil Bohali aus.
Blick auf die Stadt Zakynthos vom hochgelegenen Stadtteil Bohali aus. (Foto: https://unsplash.com/@rhyso_19)

Das Zakynthos-Museum am zentralen Platz zeigt vor allem religiöse, byzantinische Kunst. Die Gemälde, Fresken, Ikonen und Skulpturen wurden aus Kirchen gerettet, die durch das Erdbeben eingestürzt waren. Willst du wissen, wie die Hauptstadt vor dieser Katastrophe aussah? Dort steht ein maßstabsgetreues Modell der Stadt aus der Zeit um 1950.

Bohali

Wenn du mit deinem Mietwagen in Richtung der Burgruine fährst, kommst du durch das hochgelegene Viertel Bohali. Kurz bevor du den Gipfel des Hügels erreichst, siehst du einen Fußweg zu einem anderen Hügel, dem Lofos tou Strani. Das ist ein wunderschöner Park voller Pinien und Olivenbäume. Historisch interessant ist das, weil der Dichter Dionysios Solomos unter diesen Bäumen das Gedicht schrieb, das heute die griechische Nationalhymne ist. Wenn du weiterfährst, kommst du zu einem kleinen Platz, von dem aus du einen fantastischen Blick über Zakynthos und das Meer hast. Du kannst sogar das griechische Festland, den Peloponnes, erkennen. Es gibt Terrassen, auf denen du bei einem Getränk die Aussicht genießen kannst.

Turtle Centre

Dickschädel-Schildkröte.
(Foto: https://www.pexels.com/@erik-karits-2093459/)

Zakynthos ist bekannt als eine Insel, auf der viele Unechte Karettschildkröten (offizieller Name: Caretta caretta) nisten. Leider sind gerade die meistbesuchten Strände auch die Orte, an denen diese Meeresschildkröten an Land kommen, um ihre Eier abzulegen. Bevor du einen solchen Strand betrittst oder darüber nachdenkst, eine „Schildkröten-Tour“ zu buchen, solltest du eigentlich dem Turtle Centrebesuchen. Das Informationszentrum liegt hundert Meter vom Gerakas-Strand entfernt und dort erfährst du viel über die Tiere im Nationalen Meerespark, der einen großen Teil der Südküste von Zakynthos umfasst. Die Freiwilligen setzen sich für den Schutz der Meeresfauna rund um die Insel ein. Nachhaltiger Tourismus ist dabei das Stichwort, und Bootsausflüge zur Beobachtung von Schildkröten gehören nicht dazu. Es mag toll erscheinen, die Schildkröten im Meer schwimmen zu sehen, aber das bedeutet für diese Tiere viel Stress. Außerdem werden sie manchmal durch Zusammenstöße mit Booten verletzt. Das Informationszentrum ist während der Brutzeit der Schildkröten, von April bis Oktober, täglich geöffnet.

Navagio Beach (Schiffswrack)

Navagio Beach mit dem Schiffswrack.
(Foto: https://unsplash.com/@martinkatler)

An der Nordwestküste liegt der meistfotografierte Strand von Zakynthos: Navagio Beach, auch bekannt als „Schiffswrack-Strand“ oder „Schmuggler-Strand“. Hier liegt nämlich das Wrack eines Schiffes, das 1980 mit einer Ladung geschmuggelter Zigaretten auf dem Weg von der Türkei nach Italien war und vor Zakynthos in schweres Wetter geriet. Es ist nicht nur das Wrack, das die Fantasie beflügelt, sondern vor allem die Lage: an einem relativ schmalen Strand, der auf beiden Seiten von hoch aufragenden Felsen eingerahmt wird. Diese Felsen sind übrigens instabil, und nachdem bereits zweimal eine Felswand heruntergestürzt ist, ist der Strand selbst Sperrgebiet. Du kannst zwar noch mit einer organisierten Tour dorthin fahren, aber die Boote ankern etwa hundert Meter vom Schiffswrack entfernt. Besser ist es, mit deinem Mietwagen zum hohen Aussichtspunkt zu fahren, der dreihundert Meter über dem Strand liegt. Vom Parkplatz aus gibt es verschiedene Wege, aber pass auf, dass du nicht zu nah an den Abgrund kommst! Es ist ein schöner Ort, um den Sonnenuntergang zu beobachten, aber da bist du ganz sicher nicht allein…

Auf der steilen Klippe am Navagio Beach bist du nie allein.
Auf der steilen Klippe am Navagio Beach bist du nie allein. (Foto: https://www.pexels.com/@cristian-turliu-654782057/)

Blaue Grotten

Entlang der zerklüfteten Küste von Zakynthos gibt es viele Höhlen und Grotten, aber die spektakulärsten sind die Blauen Grotten im Norden, beim Kap Skinari. Warum die Grotten so heißen, ist nicht schwer zu erraten, denn das Sonnenlicht sorgt für leuchtend blaue Farben, sowohl im Meerwasser als auch als Reflexion an den Felswänden. Da diese Höhlen an der Ostseite der Insel liegen, ist dieser Effekt am frühen Morgen am schönsten. Ganz besonders beeindruckend sind die großen Bögen, die durch Erosion entstanden sind und unter denen die meisten Boote hindurchfahren.

Viele Bootsausflüge starten in Agios Nikolaos, aber eine Alternative ist der Anlegeplatz bei der weiß-blauen griechischen Mühle Potamitis, etwas südlich der Blauen Höhlen. Nimm deine Taucherbrille und deinen Schnorchel mit – falls du keine hast, kannst du die Unterwasserwelt aber auch durch den Glasboden sehen, den die meisten Boote haben.

Die blauen Höhlen von Zakynthos.
Die blauen Grotten von Zakynthos. (Foto: https://www.pexels.com/@dimi/)

Black Cave

Die Black Cave liegt nicht an der Küste, sondern mitten auf der Insel, bei Kallithea. Von diesem Dorf aus kannst du ein Stück in Richtung der Höhle fahren, aber die Straße wird immer schmaler. Wenn du lieber nicht auf so einer schmalen Straße fährst, kannst du den Mietwagen in Kallithea parken, zum Beispiel bei der kleinen Kirche. Zieh dir gute Wanderschuhe an, denn der Aufstieg zur Höhle ist definitiv nicht einfach. Entlang des Weges gibt es Seile, an denen du dich festhalten kannst – und die brauchst du auch. Die Anstrengung lohnt sich, denn unterwegs hast du fantastische Ausblicke. Nach dem Abstieg bist du dankbar für das kleine Café dort, in dem du herrlich erfrischende Säfte kaufen kannst.

Vrachionas

Der höchste Punkt von Zakynthos ist der Berg Vrachionas (756 m). Etwas außerhalb des malerischen Dorfes Loucha führt ein unbefestigter Weg zum Gipfel. Die meisten Leute mieten sich ein Quad, um zum höchsten Punkt zu gelangen, denn mit einem Mietwagen darfst du solche Wege nicht befahren. Der Gipfel wird zwar ein wenig durch die dort stehenden Funkmasten getrübt, aber dafür hast du einen herrlichen Blick über die ganze Insel.

Alte Olivenbäume

Alte Olivenbäume nehmen skurrile Formen an.
Alte Olivenbäume nehmen skurrile Formen an.

Zakynthos ist voller knorriger Olivenbäume, und das schon seit langer Zeit. In dem kleinen Ort Exo Chora an der Westküste steht ein Olivenbaum mit einer sehr eigenwilligen Form. Man könnte ihn auch als „runzlig“ bezeichnen, und das ist nicht verwunderlich, denn es handelt sich um den ältesten Olivenbaum der Insel. Niemand weiß es genau, aber Schätzungen zufolge ist dieser Baum etwa zweitausend Jahre alt. Der beeindruckende Stamm sorgt garantiert für ein schönes Foto.

Einen weiteren besonderen Olivenbaum findest du etwas außerhalb von Elies im Norden von Zakynthos. Auf dem Weg nach Korithi kommst du an einem Zwillingsbaum vorbei, dem „Old Twin Olive Tree“, der „nur“ tausend Jahre alt sein soll. Parke deinen Mietwagen nicht direkt vor den Bäumen, sondern etwas weiter entfernt an einer kleinen Seitenstraße.

Bergdörfer

Wir haben es bereits in der Einleitung erwähnt: Das Hinterland von Zakynthos unterscheidet sich wie Tag und Nacht von den Badeorten an den beliebten Stränden. Fahre zum Beispiel mit deinem Mietwagen nach Volimes, das aus zwei Teilen besteht: Ano und Kato, also „unten“ und „oben“. Der Ort ist bekannt für Produkte wie handgewebte Teppiche und Keramik. Über das Dorf verteilt siehst du verschiedene kleine Kirchen. Wenn du von Volimes nach Anafonitria fährst, kommst du an der Abzweigung zum Navagio Beach vorbei, sodass du den Blick auf das Schiffswrack in diese Tour mit einbeziehen kannst.

Die Kirche des Klosters Anafonitria ist die älteste der Insel.
Die Kirche des Klosters Anafonitria ist die älteste der Insel.

Anafonitria hat seinen Namen von dem gleichnamigen Kloster aus dem 15. Jahrhundert, in dem der Schutzpatron von Zakynthos die letzten Jahre seines Lebens verbrachte. Auch hier haben die Dorfbewohner Stände am Straßenrand, an denen sie lokale Produkte wie Honig, Marmelade und Olivenöl anbieten. Außerdem gibt es eine große Auswahl an Tavernen mit Terrassen auf etwas höherer Lage, von denen aus du einen schönen Blick auf die Umgebung hast. Lass deinen Tag in den Bergdörfern in der Bucht von Porto Vromi oder an den weißen Klippen bei Kampi ausklingen und genieße dort den Sonnenuntergang.

Keri / Myzithres / Eros-Höhle

Die Mizithres-Felsen bei Keri auf Zakynthos.
Die Mizithres-Felsen bei Keri auf Zakynthos. (Foto: https://unsplash.com/@mike_swigunski)

Auf der Insel gibt es zwei Ortschaften, die Keri heißen, und das sorgt oft für Verwirrung. Der eine Ort an der Küste heißt offiziell Límni Keri, was „Keri-See“ bedeutet. Es überrascht nicht, dass er an einer Lagune liegt, die übrigens ziemlich zugewachsen ist. Vom Kiesstrand aus hast du einen Blick auf die kleine Insel Marathonisi.

Ganz anders ist das gemütliche Dörfchen Keri, gut fünf Autokilometer von Límni Keri entfernt. Im Zentrum stehen ein paar Tische draußen, und hier bist du wirklich mitten unter den Einheimischen, die dort ihren Kaffee oder einen Ouzo trinken. Es gibt eine gute Straße zwischen diesem Dorf und der Küste. Von der Terrasse der Lighthouse Tavern aus hast du einen Blick auf die berühmten Mizithres-Felsen. Ein unbefestigter Weg führt zu diesen Felsen, aber fahr dort nicht mit deinem Mietwagen hin, denn in den Mietbedingungen steht, dass du solche Wege nicht befahren darfst. Geh zu Fuß hin und du hast von oben einen tollen Blick auf diese zerklüfteten Kalksteinfelsen.

Ein bizarrer Felsbogen bei Keri auf Zakynthos.
Ein bizarrer Felsbogen bei Keri auf Zakynthos. (Foto: https://www.pexels.com/@nicolecedik/)

Die gesamte Küste hier besteht aus bizarren Meereshöhlen und Felsbögen, die du nur mit dem Boot erreichen kannst. Dazu musst du nach Límni Keri fahren, wo du eine Bootsfahrt buchen oder ein Boot mieten kannst, um selbst zu fahren. Viele Bootsfahrten machen Halt bei den Keri-Höhlen, um anschließend über Mizithres zur Eros-Höhle zu fahren. Das ist eine riesige Höhle mit einem Sandstrand im Inneren. An diesem romantischen Ort verstehst du, warum diese Höhle nach dem griechischen Gott der Liebe benannt wurde. Am frühesten Morgen hat diese Höhle das schönste Licht.

Rock Arch

Den sogenannten Rock Arch an der Westküste kannst du zwar von Koiliomenos aus über eine asphaltierte Straße erreichen, allerdings sind einige Abschnitte sehr steil und du musst ein paar scharfe Haarnadelkurven nehmen. Fahre nicht ganz bis zum Ende der Straße, sondern parke deinen Mietwagen beim Kiosk mit der kleinen Terrasse. Von dort aus steigst du zu Fuß einen sehr steilen Abstieg hinunter (zum Glück gibt es ein Geländer) und gelangst zu dem spektakulären Ausblick auf den Felsbogen. Das ist nichts für Leute, die schlecht zu Fuß sind!

Berg Skopos

Lust, mal richtig die Beine zu vertreten? Dann wandere zum Gipfel des Berges Skopos (492 m), im Volksmund auch Vasilikos genannt, im Südosten der Insel. Es gibt zwar eine kleine Straße nach oben, aber die ist an vielen Stellen eher ein Pfad mit losen Steinen. Fahr da bloß nicht mit deinem Mietwagen hin.

Es gibt zwei Orte, an denen du die Wanderung starten kannst. Wenn du in Kalamaki startest, kannst du den Mietwagen bei der Cave Bar parken und in etwa zwei Stunden zum Gipfel laufen. Von Argassi aus kannst du etwas außerhalb des Badeortes auf einem kleinen Parkplatz direkt an der Hauptstraße zum Dorf Vasilikos parken. Von dort aus ist die Strecke etwas kürzer, etwa vier Kilometer. Bis zu einem Aussichtspunkt vor dem Gipfel ist es sogar nur die Hälfte.

Es ist ein ordentlicher Aufstieg, aber deine Belohnung ist eine fantastische Aussicht. Auf dem Gipfel stehen die Ruinen des Klosters Panagia Skopiostissa, dessen Kirche seltsamerweise gut erhalten ist. Ganz in der Nähe dieses Klosters gibt es ein kleines Café. Dort kannst du dir ein leckeres kaltes Getränk holen, aber vergiss nicht, genügend Wasser für unterwegs mitzunehmen. Auch Sonnencreme ist kein überflüssiger Luxus, denn auf dem Berg wachsen keine Bäume.

White Sandstone Mountains

Die White Sandstone Mountains am Gerakas-Strand.
(Foto: https://unsplash.com/@julianphoto)

An besonderen Klippen, Felsen und Höhlen mangelt es auf Zakynthos nicht, aber vieles davon kannst du nur von einem Boot aus richtig gut betrachten. Wusstest du, dass es auch an Land interessante geologische Felsformationen gibt? Das ist direkt nördlich von Gerakas Beach der Fall, wo du bizarre Sandsteinfelsen findest. Die Bezeichnung „White Sandstone Mountains“ ist ein bisschen übertrieben, denn hoch sind sie nicht, aber diese faszinierenden Felsen sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Wenn du von den Felsen aus dem Weg weiter nach oben folgst, hast du einen herrlichen Blick auf den Gerakas-Strand und die Felsformation an der Südseite.

Cameo Island

Cameo Island.
(Foto: https://unsplash.com/@julianphoto)

Agios Santos ist ein Badeort westlich von Laganas Beach, und die größte Attraktion ist eine kleine Insel vor der Küste. Diese Cameo Island erreichst du über einen Holzsteg, von dem aus du eine Steintreppe hinaufsteigst. Du gelangst dann auf eine Terrasse mit einem fantastischen Blick auf die Küste von Zakynthos. Auf der anderen Seite der kleinen Insel befindet sich ein kleiner Kiesstrand. Der ist manchmal (vorübergehend) nicht zugänglich, weil an diesem idyllischen Ort gerade Fotos von einem frisch verheirateten Paar gemacht werden. Da die Insel in Privatbesitz ist, musst du für den Zutritt bezahlen. Beim Verlassen der Insel bekommst du ein Andenken mit: dein Foto als Schlüsselanhänger. Hier kann es sehr voll werden, da der Strand nur wenig Platz bietet. Geh also am besten früh am Morgen hin.

Strände von Zakynthos

Nicht alle kleinen Strände sind zugänglich, und darüber freuen sich die Raubvögel.
Nicht alle kleinen Strände sind zugänglich, und darüber freuen sich die Raubvögel. (Foto: https://www.pexels.com/@doma/)

Der südliche Küstenstreifen von Zakynthos ist am stärksten touristisch erschlossen. Der beliebteste Badeort ist Laganas an der gleichnamigen Bucht. Auch Kalamaki liegt an dieser Bucht und wird vor allem von jungen Briten stark frequentiert. Beide Orte sind bekannt für ihre Cocktailbars, ausgelassenen Partys und extravaganten Nachtclubs. Ein beliebter Familienstrand ist Tsilivi an der Ostküste, ganz in der Nähe von Zakynthos-Stadt. Der Strand von Argassi liegt ebenfalls ganz in der Nähe der Hauptstadt, und dort kannst du gut erkennen, dass die Küstenlinie früher anders verlief, denn die Brücke aus der venezianischen Zeit steht heute im Meer.

Die Halbinsel Vassilikos im Südosten hat einige Juwelen unter den Sandstränden zu bieten, darunter Banana Beach und Porto Zoro, ein besonders malerischer Strand dank einiger großer Felsformationen im Meer. Der schönste Strand der Halbinsel ist der 600 Meter lange Gerakas Beach ganz im Südosten. Er wird von einer hervorstehenden Felszunge begrenzt, die in der Mitte sehr schmal und weniger hoch ist, als hätte ein Riese einen Bissen davon abgenommen. Dieses Stück wird daher auch „Jason’s Bite“ genannt. Während der Nistzeit der Schildkröten ist dieser Strand zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang geschlossen.

Der wunderschöne Strand von Gerakas auf der Halbinsel Vassilikos.
Der wunderschöne Strand von Gerakas auf der Halbinsel Vassilikos.

Auch der Dafni Beach ist wunderschön (unter anderem mit überhängenden Felsen), aber über einen schmalen und an manchen Stellen sehr steilen Weg etwas schwieriger zu erreichen. Es gibt viele Schildkrötennester. Die meisten sind glücklicherweise mit einem Holzzaun markiert, aber am besten suchst du dir einen Liegestuhl bei einer Strandbar aus, anstatt dein Handtuch zwischen den Schildkrötennestern auszubreiten.

Porto Limnionas ist kein Strand, sondern eine Bucht, in der die Leute von den Felsen aus ins kristallklare Wasser springen. Pass gut auf die Straße auf, wenn du über die herrlich kurvige Straße vom Dorf Agios Leon hinunter zur Küste fährst. Neben einem tollen Badeplatz lädt diese felsige Bucht dazu ein, deine Schnorchelbrille aufzusetzen und die Unterwasserwelt zu bewundern. Etwas südlich von diesem Ort befindet sich eine ähnliche Bucht, Porto Roxa. Dort gibt es eine hervorstehende Felsspitze, von der aus du ins Wasser springen kannst.

Der Strand Xigia Pelagaki an der Nordostküste von Zakynthos.
Der Strand Xigia Pelagaki an der Nordostküste von Zakynthos. (Foto: https://unsplash.com/@thomasoldenburger)

Xigia besteht aus drei verschiedenen Stränden. Der bekannteste ist der nördlichste, der Sulfur Beach. Wie der Name schon sagt, enthält das Wasser hier viel Schwefel, der aus den Karsthöhlen auf der rechten Seite des Strandes stammt. Deshalb ist das Meer hier etwas trüb und es riecht nach faulen Eiern. Trotzdem ist dieser wunderschön gelegene Strand sehr beliebt, denn das Wasser soll gut für die Haut sein und sogar eine heilende Wirkung haben. Wir empfehlen dir, früh hinzugehen, denn es ist ein kleiner Strand mit nur einer begrenzten Anzahl an Sonnenschirmen. Die beiden anderen Strände von Xigia liegen einige hundert Meter weiter südlich. Etwas schwieriger zu erreichen und daher ruhiger ist der Wolf Rocks Beach. Der südlichste Strand ist der dreieckige Xigia Pelagaki. An allen Stränden von Xigia kannst du bei den höher gelegenen Tavernen bestellen, ohne hin und her laufen zu müssen. Deine Getränke und Snacks werden über eine kleine Seilbahn geliefert!

Die Wege zu den beiden versteckten Buchten von Porto Vromi.
Die Wege zu den beiden versteckten Buchten von Porto Vromi.

Porto Vromi besteht aus zwei kleinen, nahe beieinander liegenden Buchten, die mit einem Mietwagen gut erreichbar sind – allerdings führt zu jeder Bucht eine eigene Straße. Zu der einen Bucht fährst du von Maries aus, zur anderen von Anafonitria. Beide Buchten haben kleine weiße Kiesstrände und kristallklares Wasser. Du kannst dort auch einen Ausflug zum Shipwreck Beach machen oder ein Motorboot mieten, um selbst zu fahren, zum Beispiel zum White Beach, der nur über das Wasser erreichbar ist. Die zerklüftete Felsenküste macht diesen Ort zu einem hervorragenden Schnorchelgebiet, denn die vielen Spalten und Meereshöhlen bieten verschiedenen Fischarten Schutz. Noch schöner ist Porto Stenitis, das über eine weitere separate Straße von Maries aus erreichbar ist. Hier kannst du etwa fünfzig Meter in eine Höhle hineinschwimmen.

Auch der Kieselstrand Makris Gialos an der Nordostküste ist mit einem Mietwagen super zu erreichen. Es ist ein kleiner Strand und nicht sehr überlaufen. Das gilt auch für den schmalen Sandstrand Xehoriati, der ganz flach ins Meer abfällt und daher perfekt für kleine Kinder ist.

Du kannst dir sicher sein, dass es auf Zakynthos immer frische Meeresfrüchte gibt. (Foto: https://unsplash.com/@thomasoldenburger)
Du kannst dir sicher sein, dass es auf Zakynthos immer frische Meeresfrüchte gibt. (Foto: https://unsplash.com/@thomasoldenburger)

Warum auf Zakynthos ein Auto mieten?

Es gibt zwar öffentliche Busverbindungen auf Zakynthos, aber die meisten Linien beginnen und enden in der Hauptstadt. Abgesehen von einigen beliebten Touristenorten gibt es keine direkten Verbindungen zwischen anderen Orten entlang der Küste. Mit anderen Worten: Wenn du mit dem Bus reist, musst du in den meisten Fällen erst zurück nach Zakynthos-Stadt fahren, um einen anderen Ort zu erreichen. Bedenke außerdem, dass der Fahrplan nicht immer zuverlässig ist und sonntags deutlich weniger Busse fahren. Wenn du mehr von Zakynthos sehen willst als nur ein paar Touristenattraktionen, ist ein Mietwagen unverzichtbar. So kannst du nicht nur Orte erkunden, die der Bus nicht anfährt, sondern auch ganz nach deinem eigenen Tempo fahren und anhalten, wo und wann immer du willst. Möchtest du auf Zakynthos ganz rundum sorglos ein Auto mieten? Dann entscheide dich für einen Mietwagen mit unserem „Rundum-sorglos“-Label!

Straßen und Beschilderung auf Zakynthos

Straßen auf Zakynthos.
(Foto: https://www.pexels.com/@doma/)

Die Hauptstraßen auf Zakynthos sind in gutem Zustand. In den letzten Jahren wurden auch viele kleine Straßen zu weniger bekannten Stränden ausgebaut. Waren das früher noch unbefestigte Sandwege, fährst du heute meistens auf befestigtem Untergrund (Asphalt oder Beton). Allerdings haben die kleinen Straßen, die zur Küste hinunterführen, manchmal ziemlich kurvige und steile Abschnitte. Achte darauf, ein Auto mit ausreichender Motorleistung zu mieten, denn auf dem Rückweg musst du diesen steilen Hügel wieder hinaufsteigen.

Sei immer auf das Unerwartete gefasst. In ländlichen Gegenden kann plötzlich eine Ziegenherde auf der Straße auftauchen, in touristischen Gebieten musst du auf plötzlich auftauchende Jugendliche auf Motorrollern achten.

Nur in echten Touristenzentren sieht man manchmal Verkehrsschilder, die zweisprachig sind, sowohl im griechischen als auch im lateinischen Alphabet. Meistens sind die Wegweiser nur auf Griechisch. Auch wenn es auf der kleinen Insel schwer ist, sich zu verfahren, möchtest du doch gerne die richtige Route zu deinem Ziel nehmen. Google Lens kann dabei eine tolle Hilfe sein.

Zakynthos mit Kefalonia oder dem Peloponnes kombinieren

Die Inseln Zakynthos und Kefalonia liegen ganz nah beieinander – warum also nicht mal Inselhopping machen? Vom Hafen von Agios Nikolaos aus fahren Fähren nach Pessada an der Südküste von Kefalonia. Die Überfahrt dauert etwa anderthalb Stunden. Noch schneller (etwa fünf Viertelstunden) ist die Fährverbindung zwischen Zakynthos-Stadt und dem Hafen von Kyllini auf dem griechischen Festland, genauer gesagt auf dem Peloponnes. Wenn du dorthin fährst, könnte dir vielleicht unsere Beschreibung eines Roadtrips durch den Peloponnes weiterhelfen. Wenn du mit dem Schiff zu einem anderen Ziel fährst, solltest du am besten zwei separate Mietwagen reservieren, anstatt sie auf die Fähre mitzunehmen, da das oft nicht erlaubt ist.

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