Lefkas, auch bekannt als Lefkada, ist eine Insel im Ionischen Meer vor der Westküste Griechenlands. Sie ist bekannt für ihre wunderschönen Strände, Kalksteinfelsen, das türkisfarbene Meerwasser und die üppige, grüne Landschaft. Es ist eine bergige Insel, deren höchster Gipfel der Berg Stavrota (1157 m) ist. Du kannst Sonne, Meer und Strand in vollen Zügen genießen, aber erkunde auch den Rest der Insel, indem du dir ein Auto mietest: Du fährst über menschenleere, kurvige Straßen und durch bezaubernde Dörfer, während du unterwegs die fantastischen Ausblicke genießt. Lass deinen Mietwagen ab und zu stehen, um dich richtig auszutoben: Wandern, Radfahren, Windsurfen, Kajakfahren, Segeln, Paragliding … auf Lefkas ist alles möglich.
Auf der Insel selbst gibt es keinen Flughafen, der Zugang erfolgt über den Preveza Aktion Airport auf dem griechischen Festland. Von dort aus fährst du mit einem Mietwagen in etwa zwanzig Minuten nach Lefkada-Stadt. Zumindest, wenn die Pontonbrücke nicht gerade hochgezogen ist, um Boote durchzulassen. Das passiert jede Stunde. Ach, ganz in der Nähe kannst du dir ein Plätzchen auf einer Terrasse suchen und den vorbeifahrenden Booten zuschauen. Oder besuch die mittelalterliche Festung Agia Mavra, die dort liegt.
Die Hauptstadt von Lefkada liegt an der nördlichsten Spitze der Insel und ist eine charmante Mischung aus Kultur, Geschichte und modernem Leben. Die bunten Häuser in den engen Gassen und Gässchen sind größtenteils im venezianischen Stil erbaut, denn nach der Eroberung der Insel durch Venedig Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Stadt neu aufgebaut. Die Stadt Lefkada grenzt an drei Seiten an das Meer, und viele der Bars, Cafés und Restaurants haben daher eine wunderschöne Lage direkt am Wasser. Besonders beliebt sind die Terrassen rund um den Hafen. Dort findest du auch die charmante alte Holzbrücke von Lefkas, die abends bei Sonnenuntergang besonders gut besucht ist. Auch der gemütliche zentrale Platz ist von Tavernen und Cafés umgeben.
Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die vielen Kirchen, die über die Stadt verteilt sind und bei denen es sich auf jeden Fall lohnt, mal kurz reinzuschauen. Bewundere die wunderschön geschnitzten Ikonen und religiösen Gemälde. Die bekanntesten Kirchen sind Agios Spyridon und Agios Nikolaos, aber es gibt noch viele weitere. Auffällig ist, dass viele Glockentürme eine Metallkonstruktion haben, damit sie Erdbeben standhalten können. Außerdem gibt es ein kleines, aber faszinierendes Archäologisches Museum, das die Geschichte der Insel und ihrer Bewohner seit der Steinzeit erzählt.
Westlich der Hauptstadt, in der Nähe des Dorfes Frini, thront das Faneromeni-Kloster hoch auf einem Hügel. Dieses von üppigem Grün umgebene Kloster ist die wichtigste religiöse Stätte von Lefkas. Es beherbergt ein kirchliches Museum mit byzantinischen Ikonen und Reliquien. Besonders sehenswert ist das Schifffahrtsmuseum im Keller mit Dutzenden von Holzmodellen alter chinesischer und ägyptischer Seeschiffe, darunter das Flaggschiff der Kleopatra, aber auch die Arche Noah und ein Modell der Titanic. Dank der erhöhten Lage des Klosters hast du von dort einen Panoramablick über die Stadt Lefkada, das Ionische Meer und in der Ferne die Berge des griechischen Festlands.
Den berühmtesten Strand von Lefkas hast du bestimmt schon mal auf einem Foto gesehen (wie oben). Porto Katsiki, am Fuße einer hohen, senkrechten Klippe gelegen, gehört stets zu den Top 10 der schönsten griechischen Strände. Die grün bewachsene Klippenkrone, die steile Kalksteinwand und der weiße Sandstrand bilden einen wunderschönen Kontrast zum Blau des Meeres. Es ist nicht schwer zu erraten, warum dieser Ort im Südwesten der Insel so beliebt ist. Der Nachteil ist, dass es dort deshalb ziemlich voll sein kann und Touristenboote hin und her fahren. Du kannst übrigens ganz einfach mit deinem Mietwagen dorthin fahren, über eine kurvige Straße, die hinunter zum (kostenpflichtigen) Parkplatz führt. Von diesem Parkplatz aus gehst du eine achtzig Stufen lange Treppe hinunter. Bevor du hinuntergehst, empfehlen wir dir, kurz anzuhalten und die fantastische Aussicht zu genießen.
Porto Katsiki ist zweifellos der beliebteste Strand, aber auf Lefkas gibt es noch viele weitere schöne Strände zu entdecken. Die abwechslungsreiche Küste bietet eine Vielzahl von Sandstränden, abgelegenen Kiesbuchten und spektakulären weißen Klippen. Die meisten Strände sind mit dem Auto (und anschließend zu Fuß) erreichbar, einige kannst du jedoch nur mit einer kurzen Bootsfahrt erreichen. Im Folgenden stellen wir dir nur einige Strände vor, die du mit dem Mietwagen erreichen kannst – auch wenn du manchmal noch ein gutes Stück laufen musst.
Egremni
Egremni liegt direkt nördlich von Porto Katsiki, ist aber viel ruhiger, da es nicht so leicht zu erreichen ist. Doch deine Mühe wird belohnt, denn auch dieser Strand liegt am Fuße einer steilen Klippe und ist atemberaubend schön mit goldfarbenem Sand und feinen weißen Kieselsteinen. Vom Dorf Athani aus sind es fast vier Kilometer Fahrt bis zum Parkplatz. Danach musst du noch einen Kilometer laufen und eine lange Treppe (400 Stufen!) hinuntersteigen, um den Strand zu erreichen. Denk daran, dass du diese Treppe und den steilen Weg nach deinem Strandbesuch wieder hinaufsteigen musst! Achte also darauf, dass du noch etwas Energie und Wasser für den Rückweg übrig hast. Du musst all deine Sachen mitschleppen, denn zwar gibt es oben an der Treppe ein kleines Restaurant, aber am Strand selbst gibt es keine Einrichtungen. Das macht übrigens auch gleich den Charme des Ortes aus.
Gialos
Noch etwas weiter nördlich findest du Paralia Gialos (nicht zu verwechseln mit Mikros Gialos, das an der Südostküste liegt). Von Athani aus führt eine sehr kurvige, aber gut asphaltierte Straße dorthin. Es ist ein breiter und langer Strand aus Sand und Kieselsteinen, an dem du Sonnenschirme und Liegestühle mieten kannst. Außerdem gibt es dort verschiedene Tavernen.
Kavalikefta / Avali
Westlich des Dorfes Kalamitsi gibt es ein paar fantastische Strände. Auch hier schlängeln sich die schmalen Straßen durch die dichte Vegetation. Von Kalamitsi aus gesehen liegen die Sandstrände Kavalikefta und Megali Petra auf der linken Seite und der Kiesstrand Avali auf der rechten Seite. Megali Petra hat keine Einrichtungen und ist nur zu Fuß erreichbar. Die großen Felsen im Meer bei Kavalikefta wirken wie Wellenbrecher und erleichtern das Schwimmen dort.
Ammoussa / Langkadaki
Der Kieselstrand Ammoussa liegt an der felsigen Südküste und das kristallklare Wasser macht ihn zu einem perfekten Ort zum Schnorcheln. Auch hier ist die Zufahrtsstraße schmal und kurvenreich. Am Ende dieser Straße gibt es einen großen Parkplatz direkt am Strand, auf dem du deinen Mietwagen abstellen kannst. Leider wird dieser Strand durch die vielen Sonnenschirme ein wenig verschandelt. Wenn du etwas mehr Ruhe suchst, kannst du über den Küstenweg nach links zum kleinen Kieselstrand Langkadaki laufen.
Mikros Gialos / Sivota
Poros ist ein wunderschönes, traditionelles Dorf, das an den grünen, bewaldeten Hängen im Süden von Lefkas liegt. Vier Kilometer vom Dorf entfernt befindet sich die wunderschöne Bucht von Mikros Gialos, ein kleiner, malerischer Ort, an dem Fischerboote vor Anker gehen.
Wenn du weiter nach Süden fährst, kommst du nach Sivota, einem malerischen Fischerdorf an einer geschützten Bucht mit einer langen Strandpromenade voller Terrassen. Der Fischereihafen ist heute hauptsächlich ein Yachthafen, in dem du ein (Segel-)Boot mieten kannst, um entlang der Südküste von Lefkas zu segeln oder sogar zu benachbarten Inselchen zu fahren.
Agios Ioannis
Gleich westlich der Hauptstadt liegt der Strand Agios Ioannis, der bei Kitesurfern sehr beliebt ist. Hier weht nämlich am Nachmittag fast immer ein ziemlich kräftiger Wind, der durch die hohe Klippe an der Südseite des Strandes noch verstärkt wird. Nur wenn der Wind aus Südwesten kommt, stellt diese Klippe ein Hindernis dar, und die meisten Kitesurfer findest du dann im nördlichen Teil.
Obwohl die schönsten Strände an der Westküste liegen, befinden sich die Touristenorte hauptsächlich an der Ostküste. Das liegt an der besseren Erreichbarkeit. Das Zentrum des Tourismus auf Lefkas ist Nidri. Hier findest du natürlich jede Menge Tavernen und Bars, vor allem entlang des Hafens. Außerdem gibt es ein paar Nachtclubs. In der Nähe gibt es Kiesstrände, die aber bei weitem nicht so schön sind wie die Strände an der Westküste. Die Bucht bei Nidri ist wegen der vielen Freizeitboote ziemlich belebt. Auf der anderen Seite dieser Bucht liegt Geni, und dort ist es deutlich ruhiger als in Nidri. Es ist ein schöner Ort, um abends mit deinem Mietwagen hinzufahren und auf einer Terrasse über dem Wasser zu Abend zu essen.
Ebenfalls einen Ausflug wert ist der Aussichtspunkt „The Balcony“. Um dorthin zu gelangen, folgst du im Dorf Perigiali der Straße nach Karya. Nach zweieinhalb Kilometern erreichst du eine Kurve, von der aus du einen fantastischen Blick auf die umliegende Landschaft und die kleinen Inseln vor der Ostküste von Lefkas hast.
Etwa vier Kilometer von Nidri entfernt kommst du zum Parkplatz vor den Dimossari-Wasserfällen, die auch als Nidri-Wasserfälle bekannt sind. Vom Parkplatz aus führt ein relativ einfacher Weg durch eine bewaldete Schlucht zu den Wasserfällen. Geh nach dem ersten Wasserfall weiter durch die enge Schlucht zum Rachi-Wasserfall mit seinen Becken voller erfrischendem Bergwasser, in denen du schwimmen kannst. Am besten besuchst du diesen Ort im Frühling, denn im Sommer und Herbst gibt es wenig oder gar kein Wasser. Übrigens ist schon die Wanderung durch das felsige Tal an sich wunderschön.
Selbst in der Trockenzeit, wenn es nicht viel Wasser gibt, kannst du an diesem besonderen Ort die Schönheit der Natur genießen. Die Wanderwege, Holzbrücken und Treppen führen durch dicht bewaldetes Gebiet, und die Landschaft ist atemberaubend – voller Höhlen, riesiger Felsen und Klippen –, und du findest dort auch die Ruine einer alten Wassermühle.
Der Berg Skaros bietet einen herrlichen Panoramablick über die umliegende Landschaft. Es gibt verschiedene Routen: von Nikiana an der Küste oder vom Dorf Kolivata aus. In diesem Dorf beginnt der Wanderweg bei Marias Taverne und führt dann am dahinter liegenden Friedhof vorbei. Der Weg ist mit orangefarbenen Markierungen gekennzeichnet. Je näher du dem Gipfel kommst, desto dichter werden die Eichenwälder. Diese Bäume sind Hunderte von Jahren alt, und diese Eichenart kommt nur auf Lefkada vor. Vom Gipfel aus hast du eine unglaubliche Aussicht: Im Norden siehst du Lefkada-Stadt, Preveza und noch weiter, im Osten liegen die Berge des Festlandes und im Süden siehst du die Inseln Skorpios und Meganisi.
Eine alternative Route beginnt etwas nördlich von Kolivata. Entlang der Straße in Richtung Nikiana siehst du eine Abzweigung mit der Aufschrift „Dryodasos Skaron“. Achtung: Der erste Abschnitt ist noch asphaltiert, aber weiter vorne wird es zu einer unbefestigten Straße. Dort solltest du mit deinem Mietwagen besser nicht fahren.
In Nikiana beginnt der Wanderweg hinter dem Crystal Waters Hotel, wo ein schmaler, asphaltierter Weg steil bergauf führt. Nach fast einem Kilometer (und vier Haarnadelkurven) siehst du auf der linken Straßenseite einen kleinen Pfad, der leicht bergab führt. Die ersten zehn Meter dieses Weges sind befestigt – das ist der Beginn des Wanderwegs zum Gipfel des Skaros.
Wir haben oben bereits kurz den Weg nach Karya erwähnt. In diesem charmanten Bergdorf bist du weit weg vom Trubel an der Küste. Es ist bekannt für seine wunderschönen alten Steinhäuser, engen Gassen und die reiche Geschichte der Spitzenklöppelei und des Webens. Noch immer gibt es Handwerksläden, die handgefertigte Spitze und mit Spitze verzierte Kleidung verkaufen, ebenso wie traditionelle Stickereien, Teppiche und Decken. Wie die Menschen früher lebten und arbeiteten, kannst du im interessanten Volkskundemuseum am Rande des Dorfes sehen und erleben. Draußen stehen alte landwirtschaftliche Geräte, Tabak- und Olivenölpressen sowie ein traditioneller Ofen. Drinnen erfährst du mehr darüber, wie das Garn zum Sticken hergestellt und mit Farbstoffen aus Blumen und Pflanzen gefärbt wurde. Außerdem siehst du zwei traditionelle Wohnhäuser mit historischer Einrichtung und einen ebenso historischen Friseursalon.
Eglouvi liegt auf 730 Metern Höhe und ist damit das höchstgelegene Dorf von Lefkas und zudem eines der ältesten der Insel. Die Terrassen auf dem urigen kleinen Hauptplatz liegen im Schatten großer Bäume. Dort kannst du die Spezialität der Region bestellen: Linsensuppe. Die Bauern hier bauen nämlich schon seit Generationen Linsen auf dem Bergplateau oberhalb des Dorfes an. Diese Linsen sind so begehrt, dass sie oft schon kurz nach der Ernte im Juli und August ausverkauft sind, auch wenn die lokalen Tavernen etwas für diese Suppe zurückhalten. Jedes Jahr am 6. August feiert das Dorf das Linsenfest.
Magst du eine schön kurvenreiche Strecke mit faszinierenden Ausblicken? Dann nimm die Straße von Eglouvi nach Nidri, über Vavkeri. Dieses kleine Dorf, etwas östlich von Eglouvi, ist ebenfalls sehr traditionell, doch die meisten alten Häuser wurden inzwischen in teure und exklusive Ferienwohnungen umgewandelt. Hinter diesem Dorf kannst du immer wieder wunderschöne Ausblicke auf Meganisi, Skorpios und die anderen kleinen Inseln zwischen Lefkas und dem griechischen Festland genießen.
Oder möchtest du von Eglouvi aus noch ein Stück höher hinaus? Dann nimm die Route über den Berg Elati (auch Stavrota genannt), der mit 1157 Metern der höchste Gipfel von Lefkas ist. Hast du Angst, dass dein Mietwagen eine schmale, kurvige Bergstraße nicht bewältigen kann? Aber genau das ist das Schöne daran: Die Strecke über diesen Berg ist gut asphaltiert und der größte Teil ist sogar eine zweispurige Straße! Natürlich darfst du keine Angst vor dem einen oder anderen scharfen Kurven haben, aber ansonsten ist diese Straße gut befahrbar und auch hier genießt du phänomenale Ausblicke. Achte aber auf über die Straße laufende Ziegen! Unter anderem gibt es einen schönen Aussichtspunkt gleich hinter der kleinen Kapelle Agia Paraskevi. Für erfahrene Wanderer gibt es Wanderrouten über „das Dach von Lefkas“.
Das Städtchen Agios Illias ist das Zentrum des Weinbaus auf Lefkas. Die Südhänge sind mit Weinreben übersät. In diesem Ort kannst du wählen, ob du zur Ostküste fährst oder nach Syvros hinunterfährst. Die letztere Strecke hat etwa dreißig Haarnadelkurven, ist aber größtenteils eine zweispurige Straße. Nur die Abschnitte durch die Dörfer sind ziemlich schmal.
Die Umgebung des Dorfes Syvros ist bekannt für ihre natürlichen Quellen und Wasserfälle. Einst standen hier nicht weniger als 24 Wassermühlen zur Bewässerung der Felder. Fast alle Mühlen sind mittlerweile Ruinen, eine wurde restauriert, ist aber inzwischen nicht mehr zugänglich.
Etwas südlich des Dorfes liegt der Daphne-Wald, und man kann sich gut vorstellen, warum die Nymphe aus der griechischen Mythologie gerade hier, umgeben von dichter Vegetation, ein Bad nahm. Entlang aller neun Quellen und Wasserfälle rund um Syvros wurde ein schöner Wanderweg angelegt. Der gesamte Wanderweg ist fast acht Kilometer lang und beginnt am zentralen Dorfplatz. Wenn du auf der Straße von Syvros in Richtung Süden fährst, siehst du ein Schild, das den Weg zum Daphne-Wasserfall weist, aber es gibt keine Möglichkeit, deinen Mietwagen zu parken. Folge also der Wanderroute von Syvros oder Vournikas aus. In Syvros kannst du mit dem Auto bis ganz in die Nähe des Kerasia-Wasserfalls östlich des Dorfes fahren. Auf der anderen Seite des Dorfes lohnt sich ein Besuch der Karoucha-Höhle. Wenn schon nicht wegen der Höhle selbst, dann auf jeden Fall wegen der wunderschönen Naturlandschaft.
Im Dorf selbst befindet sich das Olivenmuseum „Fabbrica“, in dem du mehr über die Olivenölherstellung in früheren Zeiten erfährst. Dort wird ein Video gezeigt und unter anderem ist eine antike Olivenpresse zu sehen. Natürlich kannst du auch Olivenöl probieren, das jedoch nicht aus dieser Fabrik stammt, da es sich lediglich um ein Museum handelt. Die Bewertungen zu diesem Museum gehen ziemlich auseinander. Manche Besucher empfinden es als nichts weiter als ein ziemlich aufdringliches Verkaufsgespräch, aber es gibt auch Besucher, die die alten Werkzeuge und die Erläuterungen zu den traditionellen Herstellungsmethoden schätzen.
Die Bucht bei Vasiliki an der Südküste von Lefkas ist bei Windsurfern sehr beliebt. Das ist eigentlich schwer vorstellbar, denn die Bucht ist von grünen Bergen umgeben. Morgens weht daher höchstens eine leichte Brise, aber später am Nachmittag kommt fast immer ein Wind auf, der über die Berge herüberweht. Das ist der Moment, auf den die Windsurfer gewartet haben, und sie strömen massenhaft aufs Wasser. Der Strand mit seinen großen Kieselsteinen fällt sanft ab, was ihn ideal für Anfänger macht. Fortgeschrittenere Surfer suchen sich weiter draußen in Richtung Meer ihr Revier. Neben dem Surfen kannst du in der Bucht Kanu fahren, Wasserski laufen, Wakeboarden und mit einem Katamaran segeln. Von den Bergen rund um Vasiliki aus kannst du paragleiten. Außerdem fahren Boote zum kleinen Strand Agiofili. Du kannst auch mit deinem Mietwagen dorthin fahren, aber sei früh dran, denn gegen zehn Uhr ist der Parkplatz voll.
Von Vasiliki aus fährst du auf einer gut gepflegten Straße entlang der Bucht zum südlichsten Zipfel der Insel: dem Kap Lefkatas, das auch Kap Doukato genannt wird. Der Überlieferung zufolge sprang hier die griechische Dichterin Sappho in den Abgrund, weil ihre Liebe zum Seemann Phaon nicht erwidert wurde. Hier soll auch einst ein Heiligtum für Apollo Delphinios, den Beschützer der Seefahrer, gestanden haben, doch davon ist nichts mehr zu sehen. Heute steht dort ein vierzehn Meter hoher Leuchtturm. Der Blick auf die Klippen von Lefkas ist atemberaubend, und man kann die anderen ionischen Inseln Ithaka und Kefalonia deutlich erkennen. Das tiefe Meer unterhalb des Kaps ist ein guter Ort zum Tauchen, aber nur, wenn du ein erfahrener Taucher bist und von einem Tauchführer begleitet wirst, denn die Strömung ist stark.
Kurz bevor du den Leuchtturm erreichst, kommst du am Kloster Agios Nikolaos Iras vorbei. Wegen seiner abgelegenen Lage diente es einst als Verbannungsort für fehlgeleitete Geistliche. Heute ist es ein Frauenkloster, in dem nur noch drei Nonnen leben. Es gibt einen kleinen Laden, in dem sie unter anderem selbstgemachten Honig verkaufen.
Da Lefkas über eine Pontonbrücke mit dem Festland verbunden ist, kannst du mit einem Mietwagen ganz einfach dorthin fahren.
Nikopolis
Nördlich von Preveza liegen die faszinierenden Ruinen der römischen Stadt Nicopolis, der „Stadt des Sieges“. Die Stadt befand sich an einer strategisch wichtigen Stelle auf der Landenge zwischen dem Ionischen Meer und dem Ambrakischen Golf und zählte zu ihrer Blütezeit nicht weniger als hunderttausend Einwohner. Die Höhepunkte, darunter ein Odeon, ein Amphitheater, ein Aquädukt, Mosaike und römische Bäder, liegen ziemlich weit auseinander, und ein Mietwagen ist hier eine große Hilfe. Um die archäologischen Ausgrabungen besser zu verstehen, solltest du am besten zuerst das Nicopolis-Museum in Preveza besuchen. Zwischen dem Flughafen und Preveza gibt es einen Unterwassertunnel, für den du Maut zahlen musst, aber es ist nur ein kleiner Betrag.
Koronisia
Im Herzen des Ambrakischen Golfs liegt eine der kleinsten bewohnten Inseln Griechenlands: Koronisia. Eigentlich handelt es sich hier gar nicht um eine Insel, sondern um eine Halbinsel mit nur einem Dorf, die über einen langen, schmalen Landstreifen mit dem Festland verbunden ist. Der erste Teil der Strecke ab Preveza führt durch eine etwas eintönige Agrarlandschaft, aber warte ab, bis du den Anfang der Landenge erreichst. Mit Lagunen zu beiden Seiten fährst du sozusagen durch das Wasser, während sich in der Ferne die grüne Insel abzeichnet. Die gesamte Bucht ist ein Naturschutzgebiet, in dem mehr als zweihundert Vogelarten gesichtet wurden und in dem auch Delfine und Schildkröten auftauchen.
Von Lefkas aus kannst du ganz einfach die umliegenden Inseln besuchen. Wenn du deinen Mietwagen auf die Fähre mitnehmen möchtest, brauchst du dafür allerdings die Erlaubnis des Vermieters. Aber auch ohne Auto kannst du einen Tagesausflug zu einer benachbarten Insel machen, zum Beispiel nach Meganisi. Die Fähre zu dieser ruhigen Insel legt in Nydri ab und braucht nur zwanzig Minuten. Von dort aus fahren auch Fähren zur größeren Insel Ithaka, aber von Vasiliki aus ist die Überfahrt kürzer. Außerdem kannst du von Vasiliki aus mit dem Boot nach Fiskardo auf Kefalonia fahren, aber diese Insel ist mehr als doppelt so groß wie Lefkas und verdient daher mehr als nur einen Tagesausflug.
Lefkas ist etwa vierzig Kilometer lang, während die größte Breite etwa fünfzehn Kilometer beträgt. Ach, so eine kleine Insel – brauchst du da überhaupt ein Auto? Nein, nicht, wenn du ein Resort buchst und vorhast, deinen ganzen Urlaub dort zu verbringen. Aber das wäre wirklich eine Schande, denn die Insel hat viel zu bieten, wie du in der obigen Beschreibung der schönsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten auf Lefkas lesen konntest. Selbst wenn du nur verschiedene Strände besuchen möchtest, ist ein Mietwagen eine große Hilfe. Einige der spektakulärsten Strände sind nur mit dem Auto gut erreichbar. Und wie wäre es damit, deine Strandutensilien, Snacks und andere Dinge mitzunehmen? Da ist ein Auto doch ganz praktisch! Neben den Stränden hat Lefkas charmante Dörfer, malerische Bergstraßen und Aussichtspunkte zu bieten, die du mit dem Auto leichter erreichst. Wenn du auf Lefkas ein Auto mietest, bist du außerdem nicht vom Busfahrplan oder der Verfügbarkeit von Taxis abhängig. Kurz gesagt: Miete dir ein Auto auf Lefkas, damit du diese idyllische Insel in vollen Zügen genießen kannst!
Welche Versicherung sollte ich wählen und was hat es mit der Kaution auf sich? Lesen Sie unsere Artikel mit nützlichen Informationen und Tipps, um sicherzustellen, dass Sie sich für den richtigen Mietwagen entscheiden.