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3. August 2026

Mietwagen: Glossar und Abkürzungen

Wörterbuch zur Autovermietung

Einen Mietwagen online zu buchen ist im Handumdrehen erledigt: Ein paar Klicks und schon ist alles geregelt. Trotzdem wirst du ab und zu auf Begriffe stoßen, die nicht sofort klar sind. Viele Begriffe sind nämlich Abkürzungen englischer Begriffe, und selbst wenn das nicht der Fall ist, kann es zu Unklarheiten kommen. Was ist zum Beispiel ein Zusatzfahrer und wann ist es sinnvoll, ein Auto für eine Einwegmiete zu mieten?

Im Folgenden findest du eine umfassende Übersicht über Begriffe und Abkürzungen, die bei der Autovermietung häufig verwendet werden, mit einer verständlichen Erklärung. Nie wieder Verwirrung wegen der Abkürzungen und Begriffe bei der Buchung eines Mietwagens!

Abkürzungen bei der Autovermietung

ACRISS-Code

ACRISS ist die Abkürzung für Association of Car Rental Industrie SSystems SStandards, ein Verband, dem alle (großen) Autovermietungen angehören. Wie der Name schon sagt, strebt der Verband weltweite Standards für die Autovermietung an, unter anderem indem Mietwagen nach einem strengen System in Klassen eingeteilt werden. Das wird als ACRISS-Code bezeichnet.

Es ist ein vierstelliger Code, der ziemlich genau angibt, um welche Art von Auto es sich handelt. Der erste Buchstabe steht für die Kategorie (zum Beispiel Mini, Economy, Kompakt oder Mittelklasse) sowie den Ausstattungsgrad (normal oder luxuriös). Der zweite Buchstabe gibt den Fahrzeugtyp an (Anzahl der Türen, Cabrio, Kleinbus usw.). Der dritte Buchstabe gibt an, ob es sich um ein Auto mit Automatik- oder Schaltgetriebe handelt und ob Allradantrieb möglich ist. Schließlich gibt der vierte Buchstabe an, welchen Kraftstoff das Auto verbraucht und ob es eine Klimaanlage hat.

Wenn du bei uns ein Auto mietest, steht bei den meisten Modellen „oder gleichwertig“. Das bedeutet, dass der Vermieter dir ein anderes Auto als das abgebildete liefern darf, solange das Ersatzfahrzeug denselben Code hat. Ein Auto mit dem Code EDAR gehört zur Economy-Klasse (E), hat vier oder fünf Türen (D), ein Automatikgetriebe (A) und eine Klimaanlage (R). Beispiele sind der Peugeot 208 und der Citroën C3. Ein Buchstabe Unterschied (DDAR) zeigt an, dass es sich um ein luxuriöseres Auto in dieser Kategorie handelt, zum Beispiel den Audi A1.

Dank dieser einheitlichen Einteilung nach Funktionen und Ausstattung können Kunden bei den angeschlossenen Unternehmen vertrauensvoll einen Mietwagen buchen. Der ACRISS-Code ist eine verbesserte und erweiterte Version eines älteren Codes: SIPP (Standard Interline Passenger Procedure). Diese Abkürzung wird in Nordamerika noch häufig verwendet.

Mehr Infos zu den verschiedenen Mietwagenklassen und den Codes findest du in unserem Artikel „Was ist ein ‚gleichwertiger‘ Mietwagen?“

ADD

ADD ist die Abkürzung für das englische Additional Authorised Driver, also der zweite Fahrer. Dieses zweite „A“ ist das Wichtigste, denn du kannst nicht einfach irgendjemanden das Auto fahren lassen, das du gemietet hast. Ein zweiter Fahrer muss „autorisiert“ sein, was bedeutet, dass der zusätzliche Fahrer dem Vermieter bekannt sein muss und einen gültigen Führerschein vorlegen muss. Erst dann werden die Daten des zweiten Fahrers in den Mietvertrag aufgenommen und darf er sich hinter das Steuer eines Mietwagens setzen.

Es ist sehr angenehm, sich im Urlaub beim Fahren eines Mietwagens abzuwechseln. Bei langen Fahrten ist das zudem sicherer. Wie das genau beim Mieten eines Autos funktioniert, erklären wir dir unter „Zusatzfahrer Mietwagen“.

Fahrzeugklasse (auch Fahrzeugkategorie genannt)

Bei den meisten Autovermietungen buchst du kein bestimmtes Modell, sondern ein Auto aus einer bestimmten Klasse. Die Fahrzeuge, die derselben Klasse (oder Kategorie) zugeordnet sind, sind dann hinsichtlich Fahrzeuggröße, Ausstattung und Hubraum miteinander vergleichbar. Mietwagen werden in der Regel in folgende Kategorien unterteilt:

  • Mini-
    Ein Auto aus der Miniklasse ist in der Regel die günstigste und auch sparsamste Wahl zum Mieten. Sie eignen sich für eine oder zwei Personen und haben einen begrenzten Kofferraum. Dafür passt so ein Auto auch auf die kleinsten Parkplätze. Für längere Strecken sind diese Mietwagen weniger geeignet, aber für Fahrten in der unmittelbaren Umgebung sind sie perfekt.
    Der ACRISS-Code für einen Mini ist M, die luxuriöseren Varianten tragen den Code N.
  • Economy-
    Ein Mietwagen der Economy-Klasse ist etwas größer als ein Mini. Allein dadurch bietet diese Klasse schon etwas mehr Komfort. Trotzdem liegt der Preis nicht viel höher, sodass dies eine wirtschaftliche, also budgetfreundliche Wahl ist.
    Im ACRISS-Code steht das E für Economy-Klasse, die luxuriöseren Ausführungen haben den Code H.
  • Kompakt
    Mietwagen dieser Klasse sind sehr beliebt: Sie bieten etwas mehr Platz als ein Auto der Economy-Klasse, sodass ein Paar mit zwei (kleinen) Kindern damit gut zurechtkommt. Wenn du mit Kindern reist, ist ein viertüriges Modell die beste Wahl; denk dabei an das bequeme Ein- und Aussteigen oder das Einbauen von Kindersitzen.
    Auch die Kompaktklasse hat einen einfachen ACRISS-Code: C. Ein Luxusmodell derselben Kategorie hat den Code D.
  • Intermediate (kleine Mittelklasse)
    Wenn ein Kompaktwagen gerade etwas zu wenig Platz bietet, entscheidest du dich für die Intermediate-Kategorie. Diese Autos sind perfekt für bis zu 5 Personen und verbrauchen kaum mehr Kraftstoff oder Energie (wenn du dich für ein Elektroauto entscheidest) als ein Kompaktwagen, bieten aber etwas mehr Platz für Passagiere und Gepäck.
    Der Buchstabe I im ACRISS-Code steht für „Intermediate“. Handelt es sich um ein Luxusmodell, lautet der Code J.
  • Standard (Standard-Mittelklasse)
    Ein Mietwagen aus der Standardklasse ist ideal für komfortables Reisen über längere Strecken. Es handelt sich (nach europäischen Maßstäben) um recht große Autos mit mehr als genug Platz für 5 Passagiere und Gepäck. Diese Autos eignen sich hervorragend zum Mieten, zum Beispiel für einen langen Roadtrip.
    Die Standard-Mittelklasse erhält im ACRISS-Code den Buchstaben S. Ein luxuriöseres Standardauto wird mit dem Buchstaben R gekennzeichnet.
  • Fullsize (größere Mittelklasse)
    Leistungsstarke Motoren und viel Platz für Passagiere und Gepäck – das bieten Mietwagen der Fullsize-Klasse. Es ist ein ideales Auto für Geschäftsreisende und komfortables Reisen über längere Strecken. Wenn du einen Fullsize-Mietwagen buchen möchtest, solltest du das rechtzeitig im Voraus tun, da das Angebot in dieser Klasse begrenzt ist.
    Die Fullsize-Klasse wird im ACRISS-Code mit dem Buchstaben F gekennzeichnet. Ein luxuriöseres Auto derselben Klasse erhält den Buchstaben G.
  • Luxus
    Wie der Name schon sagt, ist dies das Spitzensegment der Mietwagen. In diesen großen Fahrzeugen fährst du stilvoll durch die Gegend, umgeben von einem komfortablen und sehr luxuriösen Interieur. Dafür zahlst du natürlich einen Aufpreis, aber über unsere Suchfunktionen findest du den besten Preis für einen Mietwagen in dieser Kategorie.
    Ein „L“ im ACRISS-Code steht für die Luxusklasse, ein besonders luxuriöses Auto in dieser Kategorie erhält den Buchstaben „W“.

Achtung: Die im ACRISS-Code festgelegten Klassen sorgen für eine weitere Differenzierung. Neben dem ersten Buchstaben, den wir oben genannt haben, gibt es noch drei weitere Buchstaben, die unter anderem für die Anzahl der Türen, das Getriebe, den Kraftstoff und das Vorhandensein einer Klimaanlage stehen.

Innerhalb der verschiedenen Klassen kannst du manchmal auch einen bestimmten Mietwagentyp wählen, zum Beispiel einen Kombi, einen SUV oder einen Kleinbus. Hast du keine Ahnung, welche Fahrzeugklasse du für deine Reisepläne mieten sollst? Dann lies unseren Blog: Welche Mietwagenklasse soll ich wählen?

Automatik

Ein Automatikwagen ist ein Mietwagen mit Automatikgetriebe, bei dem der Fahrer nicht manuell schalten muss. Ein Automatikwagen hat daher auch keine drei Pedale, sondern nur zwei, da das Kupplungspedal nicht benötigt wird: Der Fahrer muss lediglich Gas geben und bremsen.

Das automatische Schalten in modernen Autos verläuft sehr sanft. Der Fahrer und die Mitfahrer spüren in der Regel nicht, wenn das Automatikgetriebe in einen anderen Gang schaltet.

Autos mit Automatikgetriebe werden immer beliebter. Mehr noch: In manchen Ländern kannst du (fast) ausschließlich Autos mit Automatikgetriebe mieten. Beispiele für solche Länder sind die Vereinigten Staaten, Kanada, Australien, Neuseeland, Südkorea und Japan.

Fahrzeugtyp

Ein Fahrzeugtyp ist eine Karosserieform und etwas anderes als eine Klasse. Eine Fahrzeugklasse ist zum Beispiel Kompakt-, Mittelklasse-, Fullsize- oder Luxusklasse. Innerhalb dieser Klassen kannst du in unserem Filtersystem nach bestimmten Mietwagentypen suchen, die nicht unter die „normalen“ PKWs fallen. Im Folgenden geben wir dir eine Übersicht über häufig vorkommende Fahrzeugtypen (Karosserieformen) und was sie bedeuten.

  • Kombi (von Kompakt bis Luxus)
    Ein Kombi ist die geräumigere Version eines Fließheckmodells oder einer Limousine mit größerem Laderaum. Diese Autos werden auch als Stationcar, Touring, Break oder Kombi bezeichnet. Sie eignen sich hervorragend als Mietwagen für den Urlaub, da viel Gepäck hineinpasst, zum Beispiel eine komplette Camping- und/oder Sportausrüstung.
  • SUV (von Kompakt bis Luxus)
    SUV ist die Abkürzung für Sports Utility Vehicle. Auch das sind richtig tolle Urlaubsautos, denn sie haben eine höhere Sitzposition, wodurch du die Umgebung besser genießen kannst und eine bessere Sicht auf die Straße hast. Diese Autos haben Ähnlichkeiten mit MPVs, aber ein SUV steht höher auf seinen Rädern.
  • MPV (meistens Fullsize)
    MPVs (Multi-Purpose Vehicles) sind die Alleskönner unter den Mietwagen. Während SUVs in verschiedenen Größen erhältlich sind, ist ein MPV meist ein recht großes Auto: ein kleiner Kleinbus mit viel Platz für Passagiere und Gepäck. Du kannst einen oder mehrere Sitzplätze opfern, um zusätzlichen Platz für Gepäck zu schaffen.
  • Sportwagen (oft „Luxury“)
    Es gibt nicht viele Leute, die einen echten Sportwagen besitzen, aber es gibt viele, die gerne mal in so einem Auto fahren würden. Einfach nur zum Spaß oder um den Partner zu überraschen. Sportwagen bieten meist nur Platz für zwei Personen, aber es gibt auch größere Modelle mit einer Rückbank.
  • Kleinbus (Standard oder Fullsize)
    Einen Kleinbus zu mieten ist ideal, wenn du mit einer Gruppe oder einer großen Familie unterwegs bist. Kleinbusse gibt es in allen Formen und Größen, mit Platz für mindestens 5 und maximal 9 Passagiere. Du darfst so einen Kleinbus mit einem Führerschein der Klasse B fahren. Auch in einem Kleinbus kannst du einen oder mehrere Sitze umklappen, damit mehr Platz für Gepäck entsteht.

Im ACRISS-Code steht der zweite Buchstabe für den Mietwagentyp. Dieser Code unterscheidet nicht weniger als 22 verschiedene Karosserieformen. So erhält ein Sportwagen den Buchstaben S, handelt es sich jedoch um eine Version mit offenem Dach – also ein Cabrio –, wird der Buchstabe T vergeben.

Buchungsbestätigung

Fast unmittelbar nachdem du die Buchung eines Mietwagens online abgeschlossen hast, erhältst du von uns per E-Mail eine Buchungsbestätigung sowie einen Gutschein. Im Gutschein findest du alle Informationen zur Anmietung des Fahrzeugs, z. B. welchen Betrag du bereits bezahlt hast, welche eventuellen Extras du gebucht hast und welchen Versicherungsschutz du hast. Diesen Gutschein musst du bei der Abholung des Mietwagens vorzeigen können.

Manchmal dauert es etwas länger und du erhältst zunächst eine E-Mail, dass die Reservierung bearbeitet wird. Anschließend bekommst du eine Bestätigungs-E-Mail mit dem Gutschein, damit du weißt, dass am gewünschten Datum ein Auto für dich bereitsteht.

Kaution

Wenn du ein Auto mietest, musst du immer eine Kaution hinterlegen – das ist der Betrag, den der Autovermieter einbehält, bis du den Mietwagen zurückgegeben hast. Die Höhe der Kaution hängt unter anderem von der Fahrzeugklasse, der Selbstbeteiligung und eventuellen Extras ab. Diese Kaution dient dem Unternehmen, das dir das Auto vermietet, als Sicherheit. Mit diesem Geld bezahlt der Vermieter Reparaturen für eventuelle Schäden am Mietwagen sowie Parkgebühren.

Das ist der Grund, warum du fast immer eine Kreditkarte brauchst, um ein Auto zu mieten. In den meisten Fällen zahlst du diese Kaution nämlich nicht direkt, sondern der Betrag wird auf deiner Kreditkarte gesperrt. Es werden (noch) keine tatsächlichen Kosten abgebucht. Wenn du den Mietwagen ohne Probleme zurückgibst, wird die Kaution wieder freigegeben. Das geschieht meist nicht sofort, sondern kann einige Tage bis sogar Wochen dauern.

Tankregelung

Mit „Tankregelung“ ist gemeint, mit welchem Tankinhalt du den Mietwagen bei der Abholung erhältst und mit welchem Inhalt du ihn zurückgeben musst. Die beliebteste (und meist günstigste) Option ist „voll = voll“: Bei der Abholung hat der Mietwagen einen vollen Tank und bei der Rückgabe ebenfalls.

Dennoch können auch andere Optionen attraktiv sein, je nachdem, wie du deine Reise mit dem Mietwagen planst. Wir haben die Optionen und die dazugehörigen Vor- und Nachteile für dich zusammengestellt.

Elektro-Mietwagen haben natürlich keinen Tank. Meistens gilt, dass du einen Mietwagen mit dem Ladezustand zum Zeitpunkt der Abholung zurückgeben musst. Du solltest aber bedenken, dass das Aufladen einer Batterie länger dauert als das Tanken eines Autos mit herkömmlichem Motor.

CBMR

Was bedeutet CBMR?

CBMR ist ein ACRISS- oder SIPP-Code, mit dem Mietwagen in Klassen unterteilt werden.

In diesem Fall bedeutet das: ein Mietwagen aus der Kompaktklasse (C) mit zwei oder drei Türen (B), einem Schaltgetriebe (M) und Klimaanlage (R).

Beispiele für Mietwagen dieser Klasse sind der Opel Astra, der VW Golf und der Mini Cooper.

CCAR / CCMR

Was bedeuten CCAR und CCMR?

Das sind sogenannte ACRISS-Codes (auch SIPP-Codes genannt), mit denen Mietwagen in Klassen unterteilt werden.

Der Unterschied zwischen den dritten Buchstaben gibt an, ob es sich um einen Mietwagen mit Automatikgetriebe (A) oder mit Schaltgetriebe (M) handelt. Die übrigen Buchstaben zeigen an, dass es sich um ein Auto der Kompaktklasse (C) mit zwei oder vier Türen (C) und Klimaanlage (R) handelt.

Beispiele für Mietwagen dieser Klasse sind der Citroën C4, der Dacia Duster und der Peugeot 2008.

CDMR

Was bedeutet CDMR?

Mietwagen werden weltweit anhand eines Codes in Klassen eingeteilt. CDMR ist ein sogenannter ACRISS-Code (auch SIPP-Code genannt, vor allem in Nordamerika).

In diesem Fall handelt es sich um ein Auto aus der Kompaktklasse (C) mit 4 bis 5 Türen (D), einem Schaltgetriebe (M) und einer Klimaanlage (R).

Zu den Mietwagen dieser Klasse gehören unter anderem der Ford Focus, der Hyundai i30 und der VW Golf.

CDW

CDW ist die Abkürzung für das englische Collision Damage Waiver, auf Deutsch heißt das „Kaskoversicherung“, die auch als Vollkaskoversicherung bezeichnet wird und standardmäßig bei allen Autos enthalten ist, die du über EasyTerra mietest. Diese Versicherung deckt Schäden an der Karosserie ab, egal ob diese von anderen oder von dir selbst verursacht wurden (es sei denn, es handelt sich um Vorsatz oder du standest unter Alkohol- oder Drogeneinfluss). Allerdings gilt fast immer eine Selbstbeteiligung, also der Teil des Schadens, den du selbst bezahlen musst. Du kannst diese Selbstbeteiligung abdecken, indem du ein Auto mit dem „Rundum-sorglos“-Label mietest.

Bitte beachte: Schäden am Dach, an der Unterseite des Autos, an Scheiben, Spiegeln und Reifen sind in der Regel von der Kaskoversicherung ausgeschlossen, bei Autos mit unserem „Rundum-sorglos“-Label jedoch oft mitversichert.

Check-in

Dieser Begriff kann sehr verwirrend sein, da er genau umgekehrt verwendet wird wie beispielsweise bei Hotels. Während du in Hotels bei deiner Ankunft eincheckst, also zu Beginn deines Aufenthalts, geschieht dies bei der Autovermietung, wenn du den Mietwagen zurückgibst, also am Ende deiner Reise.

Die Rückgabe deines Mietwagens wird also als „Check-in“ bezeichnet. Du musst diesen Begriff aus der Perspektive des Vermieters betrachten: Am Ende der Mietdauer bringst du das Auto zurück und es wird vom Vermieter eingecheckt, damit der Mietwagen wieder verfügbar ist.

Check-out

Bei der Autovermietung bedeutet „Check-out“, dass du den Mietwagen abgeholt hast, um deinen Roadtrip zu beginnen. Das mag etwas seltsam klingen, aber du musst das aus der Sicht des Vermieters betrachten. Er sieht, wie der Mietwagen losfährt, und damit ist er „ausgecheckt“.

Das kann verwirrend sein, denn bei einem Hotelzimmer checkst du beispielsweise am Ende deines Aufenthalts aus, während beim Autoverleih das Auschecken bedeutet, dass deine Mietzeit beginnt.

Kreditkarte

Eine Kreditkarte ist (fast immer) unverzichtbar, wenn du ein Auto mietest. Auf der Kreditkarte wird nämlich ein Betrag reserviert, mit dem eventuelle Zusatzkosten gedeckt sind. Dabei solltest du nicht nur an Schäden denken, sondern zum Beispiel auch an Verkehrsstrafen. Da der Hauptfahrer für Schäden oder andere Kosten haftet, muss der Name auf dem Mietvertrag mit dem auf der Kreditkarte (und dem Führerschein) übereinstimmen. Das ist sehr wichtig. Denk nicht, dass eine Kreditkarte eines Mitreisenden auch ausreicht.

Hast du keine Kreditkarte, die die Bedingungen erfüllt? Dann bekommst du den Mietwagen ganz einfach nicht.

CTMR

Ein vierbuchstabiger Code gibt ganz genau an, um welche Art von Mietwagen es sich handelt. In diesem Fall handelt es sich bei diesem sogenannten ACRISS-Code (auch SIPP-Code genannt) um ein Auto der Kompaktklasse (C) mit offenem Verdeck, also ein Cabrio (T), mit Schaltgetriebe (M) und mit Klimaanlage (R).

Zu den Mietwagen, die unter diesen Code fallen, gehören unter anderem das Mini Cooper Cabriolet und der VW T-Roc Cabrio.

CWAR

CWAR ist ein sogenannter ACRISS-Code (auch SIPP-Code genannt), mit dem Mietwagen klassifiziert werden.

Es handelt sich um ein Auto der Kompaktklasse (C) vom Typ Kombi (W) mit Automatikgetriebe (A) und Klimaanlage (R).

Zu den Fahrzeugen mit diesem Code gehören unter anderem der Dacia Jogger, der Opel Astra Sportstourer und der Seat Leon ST.

Diebstahlversicherung

Die Diebstahlversicherung ist Teil des Standard-Versicherungspakets für Autos, die du über EasyTerra mietest. Diese Versicherung wird auch mit dem englischen Begriff „Theft Protection“ bezeichnet und erstattet den Wert des Mietwagens, falls er wider Erwarten gestohlen wird. Allerdings gilt auch für diese Versicherung eine Selbstbeteiligung, es sei denn, du deckst diese ab, indem du ein Auto mit dem „Rundum-sorglos“-Label mietest.

Rückgabebox

Manche Autovermieter bieten die Möglichkeit, deinen Mietwagen außerhalb der Öffnungszeiten zurückzugeben. Du parkst den Mietwagen dann an einem bestimmten Ort, und ganz in der Nähe befindet sich eine sogenannte Drop-off-Box (oder Schlüsselbox), in die du die Autoschlüssel einwerfen kannst. Wenn du diese Möglichkeit nutzt, empfehlen wir dir, das Auto gründlich zu überprüfen und gute Fotos von der Außenseite des Autos, allen eventuellen Kratzern und Beulen, der Tankanzeige, dem Kilometerstand und dem Innenraum des Autos zu machen. Überprüfe auch ganz genau, ob noch persönliche Sachen von dir im Auto liegen (und vergiss dabei das Handschuhfach nicht!), bevor du das Auto abschließt und die Schlüssel in die Schlüsselbox legst.

ECMR

Was bedeutet ECMN? Das ist ein sogenannter ACRISS- oder SIPP-Code, mit dem Mietwagen nach Gleichwertigkeit eingestuft werden. Dieser spezifische Code gibt an, dass es sich um ein Auto der Economy-Klasse (E) handelt, mit 2 oder 4 Türen (C), Schaltgetriebe (M) und Klimaanlage (R).

Zu diesem Code gehören unter anderem der Opel Corsa, der Seat Ibiza und der VW Polo.

EDMR

Was bedeutet EDMR? Das ist ein Code zur Einstufung von Mietwagen. Dieser sogenannte ACRISS-Code (in Nordamerika oft als SIPP-Code bezeichnet) gibt an, dass es sich um ein Auto der Economy-Klasse (E) mit 4 bis 5 Türen (D), Schaltgetriebe (M) und Klimaanlage (R) handelt.

Zu den Mietwagen, die unter diesen Code fallen, gehören unter anderem der Ford Fiesta, der Renault Clio und der Dacia Sandero.

Selbstbeteiligung

Die Selbstbeteiligung ist der Betrag, den du selbst zahlen musst, wenn dein Mietwagen beschädigt oder gestohlen wurde. Die Höhe dieser Selbstbeteiligung variiert stark und ist daher ein Aspekt, den du genau prüfen solltest, bevor du einen Mietwagen endgültig buchst. Selbstbeteiligung wird im Englischen mit dem Begriff „excess“ bezeichnet (in den Vereinigten Staaten nennt man sie „deductible“). „Zero Excess“ bedeutet, dass du keine Selbstbeteiligung hast. Wenn du bei EasyTerra ein Auto mit dem „Rundum-sorglos“-Label gemietet hast, ist deine Selbstbeteiligung abgedeckt. Das heißt, dass du im Schadensfall diese Selbstbeteiligung (manchmal, aber nicht immer) vorstrecken musst, sie aber garantiert von uns zurückerstattet bekommst.

Die Selbstbeteiligung ist nicht dasselbe wie die Kaution. Die Kaution ist der Betrag, den ein Autovermieter auf deiner Kreditkarte reserviert – nicht nur für die Begleichung eventueller Schäden, sondern zum Beispiel auch für Bußgelder oder andere unerwartete Kosten.

EV

EV ist die Abkürzung für das englische Electric Vehicle; auf Deutsch könnte man „Elektrofahrzeug“ sagen, aber meistens sagen wir „Elektroauto“ oder sogar „Steckdosenauto“. Im Englischen wird auch die Abkürzung BEV (Battery Electric Vehicle) verwendet.

Ein Elektroauto wird von einem Elektromotor angetrieben, der die in Batterien gespeicherte Energie nutzt. Das Auto wird aufgeladen, indem man es an eine Ladestation anschließt. Das kann beim Besitzer zu Hause sein, aber es gibt immer mehr (und oft schnellere) Ladestationen entlang öffentlicher Straßen und an Tankstellen. Bei voll aufgeladenen Akkus kann die Reichweite von Elektroautos zwischen 150 und 700 Kilometern variieren. Das hängt unter anderem vom Akkutyp, dem Gewicht des Autos, dem Wetter und deinem Fahrstil ab.

Elektroautos sind leiser und sorgen für ein ruhigeres Fahrerlebnis, da sie keine Geräusche und Vibrationen verursachen wie herkömmliche Verbrennungsmotoren. Elektroautos stoßen keine direkten Abgase aus, wodurch sie umweltfreundlicher sind als Autos mit Verbrennungsmotoren. Natürlich muss der Strom dafür erst erzeugt werden, aber auch bei der Stromerzeugung geht der Trend immer mehr in Richtung erneuerbarer und nachhaltiger Methoden.

In vielen Ländern wird der Kauf von Elektroautos gefördert, wodurch auch das Angebot an Elektro-Mietwagen immer größer wird.

FDAR

Der sogenannte ACRISS-Code (in Nordamerika oft als SIPP-Code bezeichnet) ist ein vierstelliger Code zur Klassifizierung von Mietwagen. Im Fall von FDAR handelt es sich um ein Auto aus der Fullsize-Klasse (F) mit 4 bis 5 Türen (D), Automatikgetriebe (A) und Klimaanlage (R). Ein Buchstabe Unterschied (FDMR) zeigt an, dass es sich um ein Automatikmodell handelt.

Beispiele für Mietwagen, die unter diesen Code fallen, sind der Mercedes C-Klasse 220d, der BMW 318i und der Audi A4 2.0 TDI.

FVMR

Der zweite Buchstabe des sogenannten ACRISS-Codes (in Nordamerika auch als SIPP-Code bezeichnet) gibt an, um welche Art von Fahrzeug es sich handelt. Ein Kleinbus erhält den Buchstaben V (ein Kleinbus heißt auf Englisch „Van“).

Der FVMR-Code steht für ein Fahrzeug der Fullsize-Klasse (F), vom Typ Kleinbus (V), mit Schaltgetriebe (M) und mit Klimaanlage (R).

Beispiele für solche Miet-Kleinbusse sind der Mercedes-Benz Vito und der Peugeot Traveller.

Äquivalent

Bei den meisten Mietwagen, die du über EasyTerra buchen kannst, steht der Zusatz: „oder gleichwertig“. Du buchst nämlich kein bestimmtes Auto, sondern eine bestimmte Fahrzeugkategorie. Alle Mietwagen weltweit haben einen vierbuchstabigen Code (den sogenannten ACRISS-Code, siehe dort), der ziemlich genau angibt, um welche Art von Auto es sich handelt.

Die meisten Autovermieter werden ihr Bestes tun, um dir genau das Modell zu geben, das du gebucht hast, aber wenn das nicht klappt, dürfen sie dir ein anderes Auto geben, solange es genau denselben ACRISS-Code hat.

In unserem Blog erfährst du mehr über die Codes und gleichwertige Mietwagen.

Schäden an Scheiben, Reifen, Unterboden und Dach

Bei der normalen Haftpflichtversicherung, die standardmäßig bei Mietwagen enthalten ist, die du über EasyTerra buchst, sind Schäden an Reifen, Scheiben, Spiegeln, der Unterseite und dem Dach des Autos nicht abgedeckt. Wenn du diese Risiken ausschließen möchtest, ist eine Zusatzversicherung erforderlich, die in der Regel Super Collision Damage Waiver (SCDW) genannt, aber auch als Super Cover oder Damage Excess Waiver.

Wenn du ein Auto mit unserem „Rundum-sorglos“-Label mietest, ist diese Versicherung oft schon inklusive. So eine Erweiterung des Versicherungsschutzes ist nicht besonders teuer und du kannst sorgenfrei mit deinem Mietwagen losfahren. Du musst dir also keine Sorgen um Schäden machen, die du nicht zu verantworten hast, wie zum Beispiel Steinschlag oder eine eingeschlagene Scheibe.

Grenzüberschreitung

Wenn du ein Auto in einem Land mietest, darfst du damit nicht einfach so in ein anderes Land fahren. Das hängt mit der Versicherung zusammen, die grundsätzlich nur für das Land gilt, in dem du das Auto gemietet hast. Oft ist es überhaupt kein Problem, mit dem Mietwagen auch in (einem) angrenzenden Land (Ländern) zu fahren, aber du musst das immer bei der Buchung angeben. Manchmal sind bestimmte Länder erlaubt, andere hingegen nicht.

Für das Überqueren der Grenze mit einem Mietwagen musst du meist einen Aufpreis zahlen. Auf Niederländisch wird das oft „Auslandszuschlag“ genannt, aber du kannst auf ganz verschiedene Begriffe stoßen, zum Beispiel auf Englisch: „Cross Border Fee“. Ob du einen Aufpreis zahlen musst und wie hoch dieser ist, siehst du in der Kostenübersicht, wenn du den Mietwagen buchst. Zwischen manchen Ländern wird so viel hin und her gefahren, dass für das Überqueren der Grenze meist keine zusätzlichen Kosten anfallen. Die meisten Autovermietungen in den Vereinigten Staaten und Kanada erlauben das zwischen diesen Ländern kostenlos, aber auch dann musst du kurz angeben, dass du mit deinem Mietwagen im anderen Land fahren wirst.

Miettag

In der Autovermietung gilt ein Miettag als Zeitraum von genau 24 Stunden. Wenn du den Mietwagen um 15:00 Uhr abholst, beginnt der zweite Miettag am nächsten Tag um 15:00 Uhr und so weiter. Diese sogenannte 24-Stunden-Regel solltest du bei der Planung deiner Mietdauer berücksichtigen. Wenn du im obigen Beispiel dein Auto um 17:00 Uhr zurückgibst, zahlst du für diese zwei Stunden einen ganzen Miettag. Umgekehrt ist es auch schade, wenn du um 10:00 Uhr ein Auto gemietet hast und es noch am selben Tag um 18:00 Uhr wieder abgibst, obwohl du es bis 10:00 Uhr am nächsten Morgen nutzen darfst.

Wenn du den Mietwagen aus welchem Grund auch immer einen oder mehrere Tage früher als vereinbart zurückgibst, bekommst du den Preis für die nicht genutzten Miettage nicht zurück.

Mietbedingungen

Bevor du einen Mietwagen endgültig buchst, solltest du dir die Mietbedingungen genau durchlesen. Darin steht genau, was im Mietpreis enthalten ist und wie hoch die Kaution ist. Außerdem findest du darin Informationen zu den Versicherungen und zur Höhe deiner Selbstbeteiligung. Wenn du bei uns einen Mietwagen buchst, erklärst du dich mit den Bedingungen einverstanden. Es ist daher wichtig, dass du sie durchliest, bevor du die Buchung bestätigst.

EasyTerra arbeitet mit verschiedenen Mietwagenanbietern zusammen. Die Bedingungen werden immer von den Vermietern festgelegt und sind daher unterschiedlich. Geh nicht davon aus, dass du die Bedingungen schon kennst, nur weil du schon öfter ein Auto gemietet hast. Lies sie dir jedes Mal aufs Neue sorgfältig durch.

Nach Bestätigung deiner Buchung erhältst du die Mietbedingungen zusammen mit deinem Gutschein per E-Mail. Wir empfehlen dir, immer eine Kopie der Bedingungen mitzunehmen. Das beugt Missverständnissen und unnötigen Diskussionen mit dem Vermieter vor.

Hauptfahrer

Derjenige, der das Auto mietet (und auf dessen Namen der Mietvertrag lautet), ist der Hauptfahrer. Bei der Abholung des Mietwagens musst du eine Kreditkarte und einen Ausweis, zum Beispiel einen Führerschein, vorlegen. Beide müssen auf den Namen des Hauptfahrers ausgestellt sein. Achte darauf, dass der Name, den du bei der Buchung des Autos angibst, mit dem Namen auf der Kreditkarte und in deinem Reisepass übereinstimmt. Verwende also keinen Spitznamen, sondern deinen offiziellen Namen.

Der Hauptfahrer ist für den Mietwagen verantwortlich und derjenige, der haftbar gemacht wird, sollte etwas passieren. Deshalb werden die Kreditkarte oder der Reisepass eines Zweitfahrers oder Mitreisenden nicht akzeptiert.

Hybrid

Ein Hybridauto hat zwei Motoren: einen Verbrennungsmotor und einen Elektromotor. Letzterer wird von einer Batterie mit Energie versorgt, die während der Fahrt durch den Verbrennungsmotor aufgeladen wird. Das Auto kann sowohl mit dem herkömmlichen Motor als auch elektrisch fahren, wobei die Reichweite im Elektrobetrieb oft auf nur wenige Kilometer begrenzt ist. Dadurch sinkt der Kraftstoffverbrauch.

Ein „Mild-Hybrid“-Auto (MHEV) hat einen kleinen Elektromotor, der nur beim Anfahren, Beschleunigen und Schalten zum Einsatz kommt. Auch dadurch sinkt der Verbrauch des Verbrennungsmotors. Der Elektromotor wird beim Abbremsen und Bremsen automatisch aufgeladen. Diese Autos, auch „Halbhybride“ genannt, können nicht ausschließlich mit Strom fahren.

Schließlich gibt es noch das Plug-in-Hybrid-Auto. Auch dieses hat zwei Motoren, aber die Batterie des Elektromotors lässt sich – genau wie bei einem vollelektrischen Auto – aufladen. Diese Batterie ist größer als bei einem „normalen“ Hybrid-Auto, wodurch du damit längere Strecken elektrisch zurücklegen kannst.

IFAR

Was bedeutet IFAR? In der Autovermietung steht die Abkürzung IFAR immer für einen SUV, also einen Sports Utility Vehicle. Der Buchstabe F im Code gibt das an. Die anderen Buchstaben in diesem sogenannten ACRISS-Code oder SIPP-Code stehen für einen Mietwagen aus der Intermediate-Klasse, also der kleineren Mittelklasse (I), mit Automatikgetriebe (A) und Klimaanlage (R).

Zu den Mietwagen mit einem IFAR-Code gehören unter anderem der Jeep Compass, der Toyota RAV4 und der Kia Sportage.

Internationaler Führerschein

Ein internationaler Führerschein (IRB) ist die Übersetzung deines nationalen Führerscheins in mehrere Sprachen. Er ist kein Ersatz für diesen nationalen Führerschein, sondern eine Ergänzung. Alle Einwohner der Europäischen Union besitzen einen europäischen Führerschein, der in der gesamten EU sowie in Norwegen, Island, der Schweiz und Liechtenstein anerkannt wird. Auch außerhalb dieser Länder reicht der nationale Führerschein oft aus, um dort ein Auto mieten zu können. Anders verhält es sich bei Einwohnern von außerhalb der Europäischen Union, die in manchen EU-Ländern einen IRB (auf Englisch IDP – International Driving Permit) benötigen.

Niederländer können einen internationalen Führerschein nur über den ANWB beantragen, der auch für jedes Land der Welt angibt, ob du einen IRB brauchst. Diese Liste gilt übrigens nicht nur für Niederländer, sondern für alle, die einen europäischen Führerschein besitzen. Belgier können einen internationalen Führerschein bei der Gemeinde beantragen, in der sie gemeldet sind.

Für andere Nationalitäten ist die Website „International Driving Permit“ hilfreich, da sie Informationen darüber enthält, wer für welches Land einen IDP benötigt. Außerdem gibt es direkte Links zu der Behörde, die in einem bestimmten Land den internationalen Führerschein ausstellt.

Insassenversicherung

Das ist typisch eine solche Versicherung, die manche Autovermieter dir aufschwatzen wollen, die aber (in den meisten Fällen) überflüssig ist. Auf Englisch heißt das PPersonal Accident Insurance (PAI) genannt, und man ist schnell geneigt, „auf Nummer sicher“ doch eine solche Police abzuschließen. Nur ist dieses Risiko oft schon durch die Reiseversicherung abgedeckt, die du und deine Mitreisenden hoffentlich abgeschlossen habt. Das Gleiche gilt für die Versicherung deiner persönlichen Gegenstände. Überprüfe vor deiner Reise aber immer gründlich die Versicherungsbedingungen deiner Reiseversicherung. Manchmal ist diese Zusatzversicherung für Insassen nämlich durchaus empfehlenswert, zum Beispiel in den Vereinigten Staaten und Kanada, je nachdem, was deine Reiseversicherung abdeckt.

Flughafenzuschlag

Flughäfen berechnen Unternehmen (darunter auch Autovermietungen), die Dienstleistungen auf dem Flughafengelände anbieten, Gebühren. Diese Kosten sind in den allermeisten Fällen bereits in dem Preis enthalten, den du auf dieser Website siehst. Allerdings können diese Kosten in der Übersicht des lokalen Vermieters unter der Abkürzung ASC (Airport Service Charge).

Diese Kosten sind der Grund dafür, dass viele Autovermietungen direkt außerhalb des Flughafens angesiedelt sind. Diese Autovermieter bieten jedoch immer einen Shuttlebus zwischen dem Flughafenterminal und ihrer Filiale an.

Autovermieter mit einer Filiale außerhalb des Terminals können sehr attraktive Preise anbieten. Deshalb beziehen wir diese immer mit ein, wenn du bei uns nach einem Mietwagen am Flughafen suchst – zumindest, wenn es Anbieter direkt außerhalb des Flughafengeländes gibt.

Höchstalter

Das ist eine häufig gestellte Frage: Gibt es ein Höchstalter, um ein Auto mieten zu können? Diese Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten, da die Altersgrenzen von den Autovermietern festgelegt werden und diese sehr unterschiedlich sind. Im Allgemeinen (aber nicht bei allen Autovermietern) gibt es kein Höchstalter, da der gültige Führerschein eine ausreichende Garantie darstellt. In vielen Ländern müssen Fahrer nämlich ab einem bestimmten Alter (oft 70 oder 75 Jahre) sich einer Untersuchung unterziehen oder einen Fahrtauglichkeitstest absolvieren, um ihren Führerschein verlängern zu können.

Für viele Autovermieter reicht dieser Führerschein also aus, aber einige Verleiher berechnen zusätzliche Kosten, den sogenannten Aufschlag für ältere Fahrer. Noch einmal: Das gilt bei weitem nicht für alle Verleiher, aber wenn ein Aufschlag berechnet wird, hängt es vom jeweiligen Anbieter ab, ab welchem Alter dieser gilt.

Kompliziert also, aber nicht, wenn du als Senior ein Auto über EasyTerra mietest. Ab einem Alter von 65 Jahren fragen wir im Suchformular nach deinem tatsächlichen Alter und zeigen dir nur Autos an, die für dieses Alter verfügbar sind. Einen eventuellen Aufpreis (im Preis inbegriffen oder separat zu zahlen) geben wir deutlich an. Auch wenn in einem Land gesetzlich zusätzliche Unterlagen erforderlich sind, um ab einem bestimmten Alter ein Auto mieten zu dürfen – zum Beispiel eine Gesundheitsbescheinigung –, wird das in den Mietbedingungen klar angegeben.

MBMH

Diese vierbuchstabige Abkürzung ist ein sogenannter ACRISS-Code (auch bekannt als SIPP-Code), der einen Mietwagen der Miniklasse (M) mit 2 oder 3 Türen (B), Schaltgetriebe (M) und einem Hybridantrieb mit Klimaanlage (H) kennzeichnet.

Ein Beispiel für einen Mietwagen mit diesem Code ist der Fiat 500.

Mindestalter

Während bei weitem nicht alle Autovermieter ein Höchstalter vorschreiben, haben die meisten doch ein Mindestalter festgelegt. Deshalb fragen wir in unserem Suchformular nach deinem tatsächlichen Alter, wenn du jünger als 25 bist. Glücklicherweise kannst du dann zwar ein Auto mieten, zahlst aber in der Regel einen sogenannten Jungfahrerzuschlag. Der wird berechnet, weil jüngere Fahrer im Allgemeinen mehr Unfälle verursachen. Wenn du jünger als 21 bist, kannst du zwar auch ein Auto mieten, aber das Angebot ist viel eingeschränkter. Außerdem musst du oft schon seit 1 oder 2 Jahren im Besitz eines Führerscheins sein, um ein Auto mieten zu können.

Aber was ist, wenn du seit deinem 18. Lebensjahr einen Führerschein hast und schon seit fünf Jahren unfallfrei fährst? Leider musst du auch dann meistens einen Aufschlag zahlen. Nur zur Klarstellung: Wir legen die Regeln nicht fest, das machen die einzelnen Autovermieter.

In unserem Blog erzählen wir ausführlicher über das Mindestalter für die Anmietung eines Autos.

No-Show

Wenn du über uns ein Auto mietest, fragen wir dich immer nach der Uhrzeit, zu der du den Mietwagen voraussichtlich abholen wirst. Das ist wichtig, denn die Autovermietung ist ein ziemlich komplizierter logistischer Prozess und die Vermieter wollen ihre Autos so effizient wie möglich einsetzen. Vor allem an großen Flughäfen kommt es da auf die genaue Zeit an, denn dort werden ständig große Mengen an Mietwagen abgeholt und zurückgebracht. Vermieter warten also nicht unbegrenzt auf einen Kunden. Wie lange sie ein Auto reservieren, ist je nach Anbieter unterschiedlich, meist zwischen 30 Minuten und 1 Stunde. Länger als 2 Stunden kommt selten vor. Wenn der Kunde bis dahin nicht erschienen ist, wird er als „No-Show“ eingestuft und der Mietwagen steht für einen anderen Kunden zur Verfügung. Plane die Zeit für die Abholung des Autos daher nicht zu knapp und melde dich immer vor Ort beim Anbieter, wenn du weißt, dass du den Mietwagen später als vereinbart abholen wirst.

Der Autovermieter kann etwas kulanter sein, wenn er weiß, dass der Kunde in einem verspäteten Flug sitzt. Deshalb fragen wir dich auch immer nach der Flugnummer und leiten diese an den Anbieter weiter.

One-Way

Mit „One-Way“-Mietwagen ist gemeint, dass du ein Auto an einem Ort abholst und an einem anderen wieder abgibst. Ideal, wenn du einen langen Roadtrip machen möchtest, ohne zum Ausgangspunkt zurückzukehren. In den meisten Fällen zahlst du dafür einen Aufpreis, aber – vor allem zwischen beliebten Städten – fällt dieser oft gar nicht so hoch aus.

Beliebte Einwegstrecken mit einem Mietwagen sind unter anderem zwischen Lissabon und Porto, zwischen San Francisco und Los Angeles sowie die Garden Route in Südafrika. Noch mehr Ideen für wunderschöne Einweg-Reisen findest du in unserem Blog: Top 12 Einweg-Roadtrips mit dem Mietwagen.

PAI

PAI ist die Abkürzung für das englische Personal Accident Insurance – auf Deutsch nennen wir das Insassenversicherung. Manche Autovermieter versuchen, dir diese zu verkaufen, aber in den meisten Fällen ist das völlig überflüssig. Sie ist nämlich standardmäßig Teil deiner Reiseversicherung (die du hoffentlich hast). Manchmal ist diese Zusatzversicherung in den Vereinigten Staaten und Kanada jedoch empfehlenswert, je nachdem, was deine Reiseversicherung abdeckt.

Führerschein

Um ein Auto zu mieten, brauchst du natürlich einen gültigen Führerschein. Es darf nur das Originaldokument sein, Kopien werden nicht akzeptiert. Der Führerschein muss auf den Namen des Hauptfahrers ausgestellt sein, also auf denjenigen, der den Mietwagen gebucht hat und auf dessen Namen der Mietvertrag läuft. Auch ein eventueller Zweitfahrer muss bei der Abholung des Mietwagens einen gültigen Original-Führerschein vorlegen.

In manchen Ländern ist ein internationaler Führerschein (siehe dort) erforderlich, um ein Auto mieten zu können. In einigen Fällen verlangen Autovermieter von ihren ausländischen Kunden einen internationalen Führerschein, auch wenn das gesetzlich nicht vorgeschrieben ist.

Schadenversicherung

Bei Autos, die du über EasyTerra mietest, ist die Kaskoversicherung immer inbegriffen. Diese wird im Englischen auch als Collision Damage Waiver (CDW) genannt. Diese Versicherung deckt in der Regel keine Schäden an Reifen, Scheiben oder am Fahrwerk des Mietwagens ab. Um diese Risiken auszuschließen, brauchst du einen umfassenderen Versicherungsschutz, auf Englisch Super Collision Damage Waiver (SCDW) genannt. Dieser umfassende Versicherungsschutz ist oft schon enthalten, wenn du über EasyTerra ein Auto mit dem „Rundum-sorglos“-Label mietest. Bei einem Mietwagen mit diesem Label hast du außerdem keine Selbstbeteiligung oder eine von uns abgedeckte Selbstbeteiligung.

SCDW

Die Abkürzung SCDW steht für Super Collision Damage Waiver, eine Vollkaskoversicherung (CDW) mit umfassenderem Versicherungsschutz, z. B. für Schäden an Scheiben, am Unterboden und an den Reifen. Autovermieter versuchen oft, dir diese Versicherung aufzuschwatzen, aber diese Zusatzversicherung ist unnötig, wenn du bei uns ein Auto mit dem „Rundum-sorglos“-Label mietest, da darin bereits ein umfassender Versicherungsschutz enthalten ist.

SIPP-Code

SIPP-Codes (Standard Interline Passenger Procedure) sind Vier-Buchstaben-Abkürzungen, die die wichtigsten Merkmale eines Mietwagens kennzeichnen. Es handelt sich um einen veralteten Code, der inzwischen durch die Klassifizierungsmatrix von ACRISS ersetzt wurde. In dieser Matrix wurde die ursprüngliche SIPP-Kodierung erweitert, unter anderem durch die Hinzufügung einer Elite-Klassifizierung (luxuriösere Ausführungen) in jeder Kategorie. Außerdem wurden Buchstaben für Elektro- und Hybridautos hinzugefügt.

Jeder der vier Buchstaben steht für ein Merkmal des Autos, nacheinander Kategorie, Typ, Getriebe und schließlich Kraftstoff/Klimaanlage. So erhält jedes Modell eine Kombination aus vier Buchstaben, die ziemlich genau angibt, um welche Art von Mietwagen es sich handelt.

Die Abkürzung SIPP wird vor allem in Nordamerika verwendet. Mehr dazu unter ACRISS-Code.

SLI

SLI ist die Abkürzung für das englische Supplemental Liability Insurance. Damit erhöhst du den Höchstbetrag, den die Haftpflichtversicherung auszahlt. Innerhalb der EU reicht die Standard-Haftpflichtversicherung für Autos, die du über uns mietest, völlig aus. Außerhalb der EU, insbesondere in den Vereinigten Staaten und Kanada, ist diese Zusatzversicherung jedoch notwendig, da die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestbeträge, die eine Haftpflichtversicherung dort auszahlt, eher niedrig sind.

Verschiedene Vermieter verwenden unterschiedliche Bezeichnungen für diese Versicherung, unter anderem LLiability Insurance SZuschlag (LIS), Extended Protection (EP) und Additional Liability Insurance (ALI). In allen Fällen handelt es sich um eine Haftpflichtversicherung mit einer deutlich höheren Höchstleistung.

Bei Autos, die du über uns in Nordamerika mietest, ist die SLI manchmal bereits enthalten, sodass du keine zusätzliche Versicherung mehr brauchst. Das ist aber nicht immer der Fall – es kann auch sein, dass der lokale Vermieter sie vor Ort anbietet und manchmal sogar vorschreibt. Das klingt lästig, aber glaub uns: Du willst in den USA oder Kanada auf keinen Fall ohne SLI mit einem Mietwagen unterwegs sein. Sollte etwas schiefgehen, kannst du zumindest sicher sein, dass du nicht für die (oft hohen) medizinischen Kosten aufkommen musst.

Self-Service

Der schnellste Weg, deinen Mietwagen abzuholen, ist der sogenannte Self-Service. Du musst dann nicht am Schalter der Autovermietung anstehen, sondern hast alles schon im Voraus über dein Smartphone geregelt. Alle deine Daten, einschließlich Ausweis, Führerscheindaten und Mietvertrag, sind in einer speziellen App gespeichert. Mit dieser App holst du dir den Schlüssel für deinen Mietwagen an einem Automaten ab, wo du natürlich auch Informationen darüber erhältst, wo genau das Auto steht. Innerhalb einer Minute hast du die Schlüssel und kannst sofort losfahren! Am Ende der Mietdauer kannst du die Schlüssel auf die gleiche Weise zurückgeben.

In unserem Suchsystem kannst du dich für Self-Service entscheiden, indem du unter „Extras“ das entsprechende Kästchen ankreuzt. Self-Service ist an immer mehr Flughäfen verfügbar, aber noch nicht überall. Achtung: Mit Self-Service kannst du keine Optionen oder Zubehörteile wie zum Beispiel einen Kindersitz reservieren.

Schneeketten

In Ländern oder Regionen mit starkem Schneefall sind Mietwagen oft mit Winterreifen ausgestattet, werden aber standardmäßig nie mit Schneeketten ausgeliefert. Diese können jedoch nützlich sein, wenn du auf verschneiten, schmalen und steilen Bergstraßen fahren möchtest. Mehr noch: Manchmal wird durch ein Schild darauf hingewiesen, dass du solche Straßen nur mit Schneeketten befahren darfst, selbst wenn du bereits Winterreifen hast. Zum Glück lassen sich Schneeketten ganz einfach zu deiner Buchung hinzufügen, sodass du gut vorbereitet losfahren kannst, um die schönsten Schneelandschaften zu entdecken. In der Preisübersicht für den Mietwagen geben wir an, wie viel du (ungefähr) für Schneeketten bezahlen musst, aber diesen Betrag kannst du nicht im Voraus begleichen – du musst ihn vor Ort beim lokalen Vermieter bezahlen.

Mautgebühren

In vielen europäischen Ländern (aber auch in anderen Teilen der Welt) müssen Autofahrer für die Nutzung von Autobahnen bezahlen. Das kann über Mautstellen oder über eine sogenannte Mautvignette erfolgen. Wir haben eine Übersicht darüber, in welchen europäischen Ländern es mautpflichtige Straßen gibt und wo eine Mautvignette erforderlich ist.

In Ländern, in denen eine Vignette für die Nutzung bestimmter Straßen vorgeschrieben ist, sind Mietwagen in der Regel bereits mit einer solchen Vignette ausgestattet, sodass du dafür nicht extra bezahlen musst. Überprüfe das aber immer bei der Abholung des Mietwagens.

In anderen Ländern mit mautpflichtigen Straßen erfolgt die Bezahlung meist über große Mautstellen mit verschiedenen Schaltern für Barzahlung, Kredit- oder Bankkarte sowie elektronische Zahlung. Die letzte Variante (elektronisch) wird immer häufiger genutzt und ist in manchen Ländern sogar die einzige Zahlungsmöglichkeit. In diesem Fall kannst du dir im Mietwagen ein elektronisches Gerät einbauen oder aktivieren lassen, und die Mautgebühren werden nach Ablauf der Mietdauer abgerechnet.

Prüfe immer, wo du mit dem Mietwagen hinfahren möchtest und ob du dabei auf mautpflichtige Straßen stößt.

TP

TP ist die Abkürzung für das englische Theft Protection, also Diebstahlversicherung. Genau wie die Kaskoversicherung und die Haftpflichtversicherung ist die Diebstahlversicherung standardmäßig bei Mietwagen enthalten, die du über EasyTerra buchst. Allerdings gilt auch hier in der Regel eine Selbstbeteiligung, deren Höhe vom Vermieter, dem Fahrzeugtyp und dem Land abhängt, in dem du das Auto gemietet hast.

Bei Fahrzeugen mit unserem „Rundum-sorglos“-Label ist die Selbstbeteiligung aller Versicherungen (also auch der Diebstahlversicherung) abgedeckt.

TPI / TPL

TPI steht für Third Party Insurance. Auf Niederländisch nennen wir das die WA-Versicherung. TPL ist dasselbe, nur anders ausgedrückt: Third Party LHaftpflicht. Diese Versicherung ist standardmäßig bei Autos enthalten, die du über EasyTerra mietest. Wenn du mit dem Mietwagen fremdes Eigentum beschädigst oder jemandem Verletzungen zufügst, bist du dafür gesetzlich haftbar. Über die Haftpflichtversicherung sind die Kosten abgedeckt. Bei dieser Versicherung gibt es keine Selbstbeteiligung, aber einen Höchstbetrag, der ausgezahlt werden kann.

In Europa ist der Höchstbetrag der standardmäßigen Haftpflichtversicherung für unsere Mietwagen mehr als ausreichend, aber außerhalb Europas musst du möglicherweise eine Zusatzversicherung abschließen. Das gilt vor allem für Mietwagen in den Vereinigten Staaten und Kanada, siehe unter SLI.

Umfassender Versicherungsschutz

Bei unseren Mietwagen mit dem „Rundum-sorglos“-Label ist oft (aber nicht immer) ein „erweiterter Versicherungsschutz“ enthalten. Das bedeutet, dass Schäden an Reifen, Scheiben, Dach, Spiegeln und der Unterseite des Mietwagens abgedeckt sind. Solche Schäden sind nämlich nicht durch die normale Haftpflichtversicherung abgedeckt. Mit dem erweiterten Versicherungsschutz musst du beim lokalen Vermieter keine zusätzlichen Versicherungen mehr abschließen, egal wie überzeugend der Mitarbeiter am Schalter auch sein mag. Außerdem ist deine Selbstbeteiligung bei einem Rundum-sorglos-Mietwagen immer abgedeckt.

Fährversicherung

Ob du einen Mietwagen auf eine Fähre mitnehmen darfst, hängt ganz vom Vermieter und dem Land ab, in dem du unterwegs bist. Manchmal ist es zwar erlaubt, deinen Mietwagen auf eine Fähre zu fahren, aber du bist nicht gegen eventuelle Schäden (zum Beispiel durch Unwetter) versichert. Bei anderen Vermietern kannst du dafür eine Zusatzversicherung abschließen. In Ländern mit sehr vielen Fährverbindungen (ein Beispiel ist Norwegen, aber es gibt noch mehr) ist es oft kein Problem, mit deinem Mietwagen auf die Fähre zu fahren. In anderen Fällen, wenn du zum Beispiel auf den Balearen von Insel zu Insel hüpfen möchtest, musst du manchmal eine Zusatzversicherung abschließen oder der Autovermieter erlaubt es einfach nicht.

Die Faustregel lautet: Wenn du davon ausgehst, dass du während deines Roadtrips mit einem Mietwagen eine oder mehrere Fährverbindungen nutzen musst, überprüfe immer, ob der Vermieter das erlaubt und wenn ja, wie viel du für eine eventuelle Zusatzversicherung zahlst.

Wenn du mit der Fähre in ein anderes Land fährst, brauchst du außerdem die Erlaubnis des Autovermieters, um die Grenze zu überqueren. Übrigens ist es in so einem Fall oft praktischer und günstiger, zwei Autos zu mieten: in jedem Land ein eigenes.

Flugnummer

Wenn du bei EasyTerra einen Mietwagen am Flughafen buchst, fragen wir dich immer nach der Nummer des Fluges, mit dem du ankommst. Wir leiten diese Nummer an den Anbieter vor Ort weiter. Das ist wichtig, vor allem wenn dein Flug Verspätung hat. Der Autovermieter weiß dann, dass du den Mietwagen etwas später abholst, und stuft dich nicht sofort als „No-Show“ ein.

Gib also immer deine Flugnummer an, wenn du einen Mietwagen am Flughafen buchst. Du kannst diese Nummer auch später noch zu deiner Buchung hinzufügen.

Gutschein

Den Gutschein schicken wir dir per E-Mail. Er ist der Nachweis dafür, dass du bei einem bestimmten lokalen Vermieter für einen bestimmten Zeitraum einen Mietwagen reserviert hast. Neben den Angaben zum Standort des Vermieters und den Daten ist der Gutschein auch der Nachweis dafür, welche Fahrzeugklasse du genau gebucht hast, was du bereits bezahlt hast und welchen Versicherungsschutz du hast. Selbstverständlich sind auch die persönlichen Daten des Hauptfahrers aufgeführt. Den Gutschein (am besten ein ausgedrucktes Exemplar) brauchst du bei der Abholung des Mietwagens.

Verwechsle den Gutschein nicht mit der Buchungsbestätigung, die du direkt nach der Reservierung erhältst. Diese enthält nur kurze Angaben. Warum schicken wir sie dann trotzdem? Weil sie als Referenz dient, falls du den Gutschein wider Erwarten nicht erhalten solltest (aber schau zuerst in deinem Spam-Ordner nach). Die meisten Buchungen werden innerhalb weniger Stunden vom lokalen Vermieter bestätigt, woraufhin wir dir umgehend einen Gutschein schicken. Manchmal lässt der Gutschein etwas auf sich warten, zum Beispiel in Stoßzeiten oder wenn du Sonderwünsche hast.

Haftpflichtversicherung

In fast allen Ländern der Welt muss ein Auto gegen Haftpflicht versichert sein. Eine absolute Notwendigkeit also, aber mach dir keine Sorgen, denn wenn du ein Auto über EasyTerra mietest, ist eine Haftpflichtversicherung (auf Englisch TThird-Party Insurance – TPI oder Third Party Liability – TPL) ist immer im Mietpreis enthalten.

In Nordamerika liegen die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestbeträge, die eine Haftpflichtversicherung auszahlt, eher niedrig. Viele Mietwagenanbieter in Kanada oder den USA bieten standardmäßig die sogenannte Supplemental Liability Insurance (SLI), wodurch die maximale Deckungssumme der Haftpflichtversicherung deutlich erhöht wird. Andere Vermieter in Nordamerika bieten diese Versicherung an, wenn du den Mietwagen abholst. Wir empfehlen dir, diese Versicherung immer abzuschließen – manchmal ist das sogar Pflicht. Die Kosten für medizinische Versorgung sind in Nordamerika nun mal hoch, und du willst das Risiko ausschließen, dass du dafür aufkommen musst.

Winterreifen

In manchen Ländern sind Mietwagen im Winter standardmäßig mit Winterreifen ausgestattet. Das ist in Ländern oder Regionen der Fall, in denen diese Reifen vorgeschrieben sind, da ein Auto dort sonst nicht auf die Straße darf. Auch wenn Winterreifen nur dringend empfohlen werden, sind sie bei Mietwagen meist montiert. Wir empfehlen dir, immer mit Winterreifen zu fahren, wenn du durch Länder oder Gebiete reist, in denen die Wahrscheinlichkeit von starkem Schneefall und Glatteis hoch ist.

In unserem Suchsystem kannst du nach Autos filtern, bei denen die Winterreifen im Preis inbegriffen sind. Ist das nicht der Fall, kannst du Winterreifen meist als Zusatzoption hinzubuchen. Möchtest du auch Schneeketten? Diese sind nie im Preis eines Mietwagens enthalten, lassen sich aber ganz einfach zu deiner Buchung hinzufügen.

Rundum-sorglos

Diesen Begriff findest du oft auf unserer Website. Es handelt sich um ein Label, das EasyTerra Mietwagen verleiht, die bestimmte Bedingungen erfüllen. Diese Bedingungen sind:

  • Selbstbeteiligung abgedeckt
    Mietwagen sind versichert, oft gilt jedoch eineSelbstbeteiligung. Außer bei „Rundum-sorglos“-Fahrzeugen – bei diesen gibt es keine Selbstbeteiligung oder die Selbstbeteiligung wird von uns übernommen.
  • Günstige Tankregelung
    Nur Autos mit einer günstigen Tankregelung kommen für das „Rundum-sorglos“-Label in Frage. Das bedeutet, dass du den Mietwagen mit vollem Tank (oder voller Batterie) erhältst und ihn auch wieder voll zurückgibst.
  • Unbegrenzte Kilometer
    Mit einem Mietwagen, der das „Rundum-sorglos“-Label trägt, darfst du immer eine unbegrenzte Anzahl an Kilometern fahren. Du wirst also nie nachträglich mit einer Rechnung überrascht, weil du mehr gefahren bist als erlaubt.
  • Gute Bewertungen der Autovermieter
    Nur die besten Vermieter schaffen es in unsere „Rundum-sorglos“-Auswahl. Beachte: Die Bewertungen stammen von echten Kunden, die vor Ort bei dem jeweiligen Unternehmen gemietet haben, denn nicht alle Vermieter sind gleich.

Erfahre mehr darüber, wie wir die besten Mietwagen für das „Rundum-sorglos“-Label auswählen.

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